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Filmfestival in GrazDiagonale: Drei Filmtipps für den Donnerstag

Was Sie im dichten Diagonale-Programm am Donnerstag nicht versäumen dürfen. Drei Empfehlungen für den Tag.

Geyrhalter Erde
Diese Menschen in den Srapern versetzen in der kalifornischen Wüste Berge © Geyrhalter
 

Erde

In seinem neuen, bei der Berlinale preisgekröntem Dokumentarfilm "Erde" verhandelt Filmemacher, Kameramann und Produzent Nikolaus Geyrhalter das Größenverhältnis zwischen Mensch und Maschine. Ausgangspunkt: Menschen bewegen täglich 156 Millionen Tonnen Erde, doppelt so viel selbst wie die Natur selbst. Geyrhalter belegt wieder einmal, dass er ein interessanter Erzähler, präziser, aber realistischer Beobachter und hervorragender Zuhörer und Interviewer ist. Er zeigt sieben aufsehenerregende Orte, an denen Menschen Narben in der Natur hinterlassen haben,  wie eine Riesenbaustelle in der kalifornischen Wüste, ein Braunkohlekraftwerk in Ungarn oder einen Marmorsteinbruch in Italien. Dort sagt ein Arbeiter poetisch reflektierte Sätze wie diese in die Kamera: "Wir bearbeiten mit unseren Händen dieses Material, dass vor uns noch niemand berührt hat." Packende Bildgewalt.

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