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Diagonale-SpecialLudwig Wüst: Am Anfang war das Holz

Er ist einer der ungewöhnlichsten Filmemacher des Landes: Ludwig Wüst. Die Diagonale zollt dem Regisseur, Tischler und Theatermann Tribut. Ein Besuch in seiner Holzstube.

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Ludwig Wüst
Ein Mann, drei Berufungen: Ludwig Wüst in seinem Atelier © Stanislav Kogiku
 

Es duftet nach analoger Arbeit, nach Holz, Lack und Wald hinter der Tür der Großen Schiffgasse 1a im zweiten Wiener Bezirk. Hier hobelt, sägt und schleift der Tischler Ludwig Wüst in einem Gemeinschaftsatelier. Oben köchelt eine Erdäpfelsuppe vor sich hin. Die auffällig gemaserte Holzplatte, vor der der Filme- und Theatermacher posiert, wird einmal einen Tisch zieren. Während Wüst Hand anlegt, sagt er Sätze wie: „Es klingt kitschig, aber ich gestalte das Material nicht. Ich füge ihm Liebe hinzu, Haptik, meine DNA.“

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