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Spionage-ThrillerWenn die "Schläfer" erwachen

Mick Herron glückte mit den „Slow Horses“ eine furiose Agenten-Serie, die hohen Suchtfaktor besitzt.

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„Slow House“ nennt sich das vergammelte Gebäude im vorletzten Winkel von  London, es ist eine An- oder Auslaufstelle für britische Agenten, die irgendwann einmal ziemlichen Mist gebaut haben. Ein Straflager der Verlierer, die vorwiegend Akten entstauben oder in Mülleimern nach verdächtigen Notiz-Zetteln wühlen sollen. „Slow Horses“ werden sie geringschätzig genannt. Unter diesem Titel erschien im Vorjahr auch der erste Teil der Agenten-Serie von Mick Herron, einhellig mit Lobeshymnen bedacht. Im Original erschienen die Werke schon vor einigen Jahren, sie brachten dem Autor Mick Herron etliche Vergleiche mit John leCarré ein – übertrieben ist das nicht.

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