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NS-KrimiMitten im braunen Wolfsrudel

Alex Beer schickt in „Unter Wölfen“ einen neuen Ermittler zurück in die NS-Zeit.

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INTERVIEW MIT AUTORIN ALEX BEER
© APA
 

Alex Beer (42) gilt längst als „Kultautorin“. Aber ihr gebührt nicht nur dieser Ehrentitel, denn sie hat weitaus mehr vollbracht - sie kultivierte das nicht selten mörderische Metier durch enormes Gespür für Lokalkolorit, durch Spannung, die keiner Action und keiner Cliffhanger bedarf. Eindrucksvolle Belege dafür bereits sind die ersten Werke der gebürtigen Vorarlbergerin, die sie unter ihrem bürgerlichen Namen Daniela Larcher publizierte. Subtil, sachkundig, raffiniert.
Die Autorin wollte danach nicht nur die Schauplätze wechseln, sondern auch ihren Namen. Als Alex Beer schickte sie den Ermittler August Emmerich in das zerrüttete, morbide Wien, zurück in die Jahre nach dem ersten Weltkrieg. Drei Romane, mehrfach preiskrönt, sind bisher erschienen, der nächste Fall wird für das kommende Frühjahr avisiert.

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