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Buch der WocheDaniel Wisser erzählt von den Bruchstellen des Lebens

Daniel Wisser erzählt in seinem unterhaltsamen Roman „Wir bleiben noch“ von einer Gesellschaft im Wandel und einer Liebe, die von der Familie nicht akzeptiert wird.

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Daniel Wisser las 2011 auch um den Bachmann-Preis © Puch Johannes/ORF
 

"Die Menschen wollen nicht, dass es ihnen besser geht, sondern dass es den anderen schlechter geht.“ Vor allem geht es bergab mit der Gesellschaft, und Victor sieht überall Beispiele dafür. Der Mittvierziger ist so etwas wie der letzte Sozialdemokrat in einer Familie, in der einst sogar die feuchten Stiefel nur mit der „Volksstimme“ (ja nicht mit einer konservativen Zeitung!) ausgestopft wurden.

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