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Buch der WocheSlobodan Snajder: Die Reparatur des Denkens

Slobodan Šnajders „Reparatur der Welt“ ist ein epochales mitteleuropäisches Geschichten- und Geschichtspanorama.

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Zeitreise durch ein europäisches Trümmerfeld: Slobodan Zeitreise durch ein europäisches Trümmerfeld: Slobodan Šnajder © DIRK SKIBA
 

Im Jahr 1770 kehrt Georg Kempf seiner schwäbischen Heimat den Rücken. Notgedrungen. In seiner Heimat herrscht entsetzliche Hungersnot, ein Ende ist nicht in Sicht. Er ist noch jung an Jahren, aber reich an bitteren Erfahrungen. Umso verheißungsvoller klingen all die Auswürfe der von Kaiserin Maria Theresia angekurbelten Propagandamaschine, die zur größten Umsiedelungen jünger Zeit führten.
Taktisch clever wollte die Monarchin die Randzonen ihres Reiches besiedeln. Die Lügen über Regionen, wo Milch und Honig üppig fließen und sich ein irdisches Schlaraffenland auftut, fanden wahrhaft fruchtbaren Boden. Donauabwärts geht die abenteuerliche Reise von Kempf und anderen Auswanderern, Donauschwaben genannt. Švaben hießen sie in ihrer neuen, fremden Heimat.

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