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Künstler-AppellOffener Brief an die Politik: "Dürfen Flüchtlingen Hilfe nicht verwehren"

Namhafte Künstler fordern von Österreichs Politik "eigenen Beitrag zur Bewältigung der Situation" und eine Absage an die "rechte Hardliner-Politik".

Offener Brief an Österreichs Politik: "Die Menschen an der türkisch-griechischen Grenze sind Kriegsflüchtlinge" © AP
 

Angesichts der aktuell dramatischen Flüchtlingssituation an der türkisch-griechischen Grenze wenden sich zahlreiche namhafte österreichische Künstler an die Politik: Man dürfe den im Grenzgebiet und auf den griechischen Inseln gestrandeten Menschen die Hilfe nicht verwehren, heißt es in dem u.a. von Elfriede Jelinek, Michael Köhlmeier oder Susanne Scholl unterzeichneten Offenen Brief. "Die Menschen an der türkisch-griechischen Grenze sind Kriegsflüchtlinge, egal, ob sie der türkische Staatspräsident an die Grenze bringen hat lassen oder ob sie von selbst dorthin geflohen sind", heißt es in dem an den Bundespräsidenten, die Bundesregierung sowie an Landes-und EU-Politiker adressierten Aufruf.

Die Flüchtlinge bräuchten "niemanden, der sie ihrem Elend überlässt oder sie wieder in den Krieg zurückschicken will, sie brauchen Unterstützung und Hilfe". Sie wollten lediglich "ihr Leben retten und das ihrer Familien. Die Türkei will sie nicht haben, die EU genauso nicht. Sie werden sich aber nicht in Luft auflösen", so die Künstler und Kulturschaffenden, die daran erinnern, dass Österreich dazu verpflichtet ist, den internationalen Konventionen nachzukommen: "Das Beschießen von Kindern mit Tränengas, die geforderte 'echte Grenzverteidigung' mit Waffeneinsatz durch den zum Glück nicht mehr amtierenden österreichischen Ex-Innenminister (FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl, Anm.), das Verprügeln von NGO-Vertretern durch Rechtsextremisten sind das genaue Gegenteil davon."

Grenzsicherung brauche es gegen Angreifer, "nicht gegenüber Schutzsuchenden und auf Schutz Hoffenden". Österreich dürfe sich nicht auf seinen bisher erbrachten Leistungen in Sachen Flüchtlingshilfe ausruhen, "sondern ist ganz im Gegenteil gefordert, Überzeugungsarbeit und einen eigenen Beitrag zur Bewältigung der Situation zu leisten". Die Künstler mahnen in ihrem Appell ein, dass es nun an der Zeit sei, "sich um die Menschen zu kümmern und nicht um die Wählerstimmenmaximierung" sowie "rechter Hardliner-Politik klare demokratische, den Menschenrechten verpflichtete Absagen zu erteilen".

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Danke für Ihr Verständnis.

limbo17
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Oh doch!

Wir dürfen und wir müssen uns verwehren!
Genug ist genug!
Spendet doch eure von uns bezahlten Gagen!

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alher
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Das sagen die, die selbst

am Tropf der öffentlichen Hand hängen!!!

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ugglan
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Jetzt

melden sich wieder die die am Weitesten von all den Sorgen und Problemen der Bevölkerung entfernt sind - entbehrlich!

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remmurt
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Gott sei Dank

..regieren uns die Künstler nicht!

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tomtitan
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War der Sechzehnjährige (siehe kleine Zeitung Artikel über den jüngsten Vorfall in Wien)

auch so ein "Schutzsuchender und auf Schutz Hoffender"?

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heinz31
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@tom

Jo, aus Afganistan.
Und (fast) täglich grüßt das Murmeltier.
Die "Künstler" sollen doch runterfahren und die Herrschaften betreuen.

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Shiba1
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Nicht grüßt..

...sticht das Murmeltier

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cremesso
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Afganistan

.....wir haben ja Soldaten in diese Region entsandt,geschossen haben sie auf einen Amerikaner

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