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Trapezakt ohne NetzPeter Handke: Begegnung mit einem glücklichen Verwundeten

Der Nobelpreis für Peter Handke entzweit die literarische Welt. Im Gespräch mit der Kleinen Zeitung verrät der Schriftsteller, worüber er beim Festakt in Stockholm sprechen wird und was er mit dem Preisgeld in Bosnien vorhat. Von Hubert Patterer und Stefan Winkler.

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Peter Handke
Handke beim Begräbnis von Slobodan Milošević im Jahr 2006: "Ich war dort, weil Jugoslawien zu Ende ging. Aber ich habe für ihn nie Sympathie bekundet" © AP
 

Die Gäste kommen gleichzeitig mit dem Briefträger, der die Journalisten in der Allee, die zum schmiedeeisernen Tor führt, lässig mit dem Rad überholt. Spätes Herbstlicht fällt durch die hohen Zypressen. Peter Handke steht am Eingang seines Hauses in Chaville bei Paris und fragt tadelnd nach dem Grund der knappen Verspätung. Seit Jahren mahne die Post, der Hausherr möge einen größeren Briefkasten anschaffen. Jetzt, nach der Zuerkennung des Nobelpreises, gebe es vielleicht allen Grund dafür, sagt er nicht ohne Ironie.

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