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RomanNoch ist die Welt nicht untergegangen, aber die Richtung stimmt

"Schönes neues England": Der toxische Roman des Briten Sam Byers ist mehr als eine Post-Brexit-Satire.

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Der Brexit entzweit die britische Gesellschaft
Der Brexit entzweit die britische Gesellschaft © APA
 

Wenn es darum geht, die Welt meisterhaft in den Abgrund zu schreiben bzw. mit den Mitteln der Literatur eindringlich davor zu warnen, dass sie eben dorthin gerät, standen und stehen die britischen Schreibkräfte stets an vorderster Front. Morus, Orwell, Wells, um nur einige der genialen Apokalyptiker und verzweifelten Utopisten zu nennen. Und dass der neue Roman von Sam Byers in der deutschen Übersetzung „Schönes neues England“ lautet (im Original übrigens „Perfidious Albion“), ist natürlich kein Zufall. Die Anlehnung an „Schöne neue Welt“, den Dystopie-Klassiker von Aldous Huxley, soll wohl auch verkaufsfördernd wirken.

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