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LonglistEdelbauer und Streeruwitz für Österreichischen Buchpreis nominiert

Beide Autorinnen stehen auch auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis und haben damit die Chance auf ein besonderes Double. Nominiert sind

EROeFFNUNG DES LITERATURFESTIVALS 'O-TOeNE' MIT EINER LESUNG VON MARLENE STREERUWITZ
Zweifach nominiert: Marlene Streeruwitz. © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Die Autorinnen Raphaela Edelbauer und Marlene Streeruwitz haben Chancen auf ein außerordentliches Double. Sie sind mit ihren neuen Romanen nicht nur für den Deutschen Buchpreis, sondern auch für den Österreichischen Buchpreis nominiert. Angela Lehner, ebenfalls auf der deutschen Longlist, hat es in Österreich zu einer Debütpreis-Nominierung geschafft. Die Preise werden am 4. November vergeben.

Auf der zehn Titel umfassenden Longlist, die heute bekannt gegeben wurde, finden sich zahlreiche prominente Namen.

Die diesjährige Jury besteht aus der Germanistin Pia Janke, dem Buchhändler Robert Renk, der Journalistin Anne-Catherine Simon sowie den Literaturkritikern Christian Schacherreiter und Uwe Wittstock. Insgesamt 140 belletristische, essayistische, lyrische und dramatische Werke habe das Quintett gesichtet, hieß es heute in einer Aussendung. Lyriker und Dramatiker haben allerdings abermals keine Beachtung gefunden.

Wer folgt auf Mayröcker, Menasse und Wisser?

Während die Longlist am 8. Oktober auf eine fünf Titel umfassende Shortlist verkürzt wird, sind MarkoDinic, Angela Lehner und Tanja Raich gleich in der Endrunde für den Debütpreis, der gleichzeitig mit dem Buchpreis vergeben wird und im Gegensatz zum doppelt so hoch dotierten Buchpreis mit 10.000 Euro verbunden ist. Alle übrigen Finalisten erhalten 2.500 Euro.

Der Österreichische Buchpreis wird vom Bundeskanzleramt, dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels und der Arbeiterkammer Wien ausgerichtet und heuer zum vierten Mal vergeben. Die bisherigen Österreichischen Buchpreise gingen an Friederike Mayröcker (2016), Eva Menasse (2017) und Daniel Wisser (2018), die Debütpreise an Friederike Gösweiner (2016), Nava Ebrahimi (2017) und Marie Gamillscheg (2018).

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