Konzerte mit Masken im Gesicht sind nicht lustig, aber notwendig, und wenn der Mann auf der Bühne im Publikum für Lachausbrüche am laufend Band sorgt, sind die Fetzerl schnell vergessen. Der Abend mit Helge Schneider in der Grazer List-Halle ist es nicht – schnell vergessen nämlich. Was der Mann im schludrig-braunen Cord-Anzug und mit dem Ausnahme-Humor da veranstaltet, ist absurde, aber hochklassiger Anarcho-Blödelei auf allerhöchstem Niveau. Und dass Schneider ein hervorragender Musiker ist, hat sich auch schon längst herumgesprochen.