Film- und Serienpreise"The Power of the Dog" und "Succession" sind Globe-Sieger

Die 79. Globe-Vergabe lief ohne Nominierte und Stargäste, die übliche TV-Gala fiel aus. Gewinner gab es trotzdem: Sieger des Abends waren das Netflix-Filmdrama "The Power of the Dog" und die HBO-Mediensatire "Succession".

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Hollywoods Auslandspresse hat zum 79. Mal die Golden Globes vergeben. Die Preisträger für Film und Fernsehen wurden in der Nacht auf Montag in Beverly Hills in den sozialen Medien der Organisation mitgeteilt. Die Veranstaltung lief ohne Nominierte und Stargäste ab, die übliche TV-Gala fiel aus. Das sind die Sieger:

Gewinner bei den 79. Golden Globes

  • Bestes Filmdrama: "The Power of the Dog"
  • Beste Komödie/Musical: "West Side Story"
  • Beste Regie: Jane Campion ("The Power of the Dog")
  • Bester Schauspieler Filmdrama: Will Smith ("King Richard")
  • Beste Schauspielerin Filmdrama: Nicole Kidman ("Being the Ricardos")
  • Bester Schauspieler Komödie/Musical: Andrew Garfield ("Tick, Tick...Boom!")
  • Beste Schauspielerin Komödie/Musical: Rachel Zegler ("West Side Story")
  • Bester Nebendarsteller: Kodi Smit-McPhee ("The Power of the Dog")
  • Beste Nebendarstellerin: Ariana DeBose ("West Side Story")
  • Beste Filmmusik - "Dune": Hans Zimmer
  • Bester nicht-englischsprachiger Film: Japan ("Drive my Car")

Das Familienepos "Succession" ist mit drei Auszeichnungen der große Sieger in den Serienkategorien der Golden Globes. Wie auch schon im Jahr 2020 gewann am Sonntagabend in Beverly Hills die düstere Satire über den familiären Machtkampf in einem Medienkonzern den Preis als beste Dramaserie.

Jeremy Strong wurde zudem für seine Darstellung des verstoßenen Sohnes Kendall Roy als bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie ausgezeichnet. Sarah Snook erhielt in der Rolle als seine Schwester Siobhan "Shiv" Roy den Preis als beste Nebendarstellerin Fernsehen.

Bei den Comedyserien siegte "Hacks" über die Arbeits-Freundschaft einer alternden Las-Vegas-Entertainerin mit ihrer jüngeren Gag-Autorin. Für die an Altstar Joan Rivers angelehnte Hauptfigur erhielt Jean Smart auch die Auszeichnung als beste Comedydarstellerin. Bei den Männern siegte in dieser Kategorie Jason Sudeikis das zweite Jahr in Folge als US-Football-Coach "Ted Lasso", der ein britisches Fußballteam umkrempelt. Als beste Miniserie oder Fernsehfilm wurde das Schwarzen-Geschichtsdrama "The Underground Railroad" ausgezeichnet.

Golden Globes 2021: Die Sieger und wo sie zu sehen sind

Regisseurin Jane Campions "The Power of the Dog" wurde als bestes Filmdrama prämiert. Zudem wurde die Neuseeländerin als beste Regisseurin ausgezeichnet.

Abrufbar auf Netflix.

 

AFP

Beste Komödie: Steven Spielbergs "West Side Story".

Aktuell zu sehen im Kino.

Der Abräumer in der Serienkategorie: "Succession" erhielt drei Preise. Die Satire über den familiären Machtkampf in einem Medienkonzern ist erneut die beste Dramaserie.

Abrufbar auf Sky.

AP

Bester Comedydarsteller ist Jason Sudeikis, der als US-Football-Coach in "Ted Lasso" erneut viele Sympathiepunkte sammelte.

Abrufbar auf Sky.

AP

In der Kategorie Miniserie/Fernsehfilm wurde das Schwarzen-Geschichtsdrama "The Underground Railroad" ausgezeichnet.

Abrufbar auf Amazon Prime.

Alles für die große Tenniskarriere: Will Smith spielt in "King Richard" den Vater der erfolgreichen Williams-Schwestern. Dafür gab es den Preis als bester Schauspieler in einem Filmdrama.

Ab Februar im Kino zu sehen.

AP

Nicole Kidman erhielt einen Golden Globe als beste Schauspielerin für ihre Rolle in "Being the Ricardos".

Abrufbar auf Amazon Prime.

AP

Hans Zimmer, das Bild zeigt ihn bei der Bond-Premiere 2021, erhielt für "Dune" seinen dritten Golden Globe nach "König der Löwen" und "Gladiator".

Abrufbar auf Sky.

AFP

Der Preis für den besten Schauspieler in der Kategorie Komödie/Musical ging an Andrew Garfield für Lin-Manuel Mirandas Musical "Tick, Tick...Boom!".

Abrufbar auf Netflix.

AFP
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Beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie wurde MJ Rodriguez in "Pose" über die Ballroom-Szene im New York der 1980er-Jahre. Zu den weiteren Preisträgern in den TV- und Miniserienkategorien zählten unter anderem Kate Winslet als Kleinstadtdetektivin in "Mare of Easttown" und Michael Keaton als Doktor in "Dopesick", sowie O Yeung-su als Senioren-Teilnehmer in der mörderischen Gesellschaftssatire "Squid Game".

Andrew Garfield hat den Golden Globe als Hauptdarsteller in einer Komödie/Musical gewonnen. Er überzeugte in dem Musicalfilm "Tick, Tick...Boom!" von Regisseur Lin-Manuel Miranda. Es ist der erster Globe-Gewinn in seiner Karriere. Garfield setzte sich bei der 79. Globe-Verleihung unter anderem gegen Leonardo DiCaprio ("Don"t Look Up") und Peter Dinklage ("Cyrano") durch.

Schauspielerin und Sängerin Rachel Zegler erhielt den Golden Globe als Hauptdarstellerin in einer Komödie/Musical. Die 20-Jährige überzeugte mit ihrer Rolle in Steven Spielbergs Filmmusical "West Side Story". Sie setzte sie sich unter anderem gegen Jennifer Lawrence ("Don't Look Up") und Emma Stone ("Cruella") durch. Nicole Kidman hat den Golden Globe als beste Drama-Darstellerin gewonnen. Sie holte die Auszeichnung mit ihrer Hauptrolle in dem Film "Being the Ricardos".

US-Schauspieler Will Smith bekam den Golden Globe als bester Drama-Darsteller. Er holte die Auszeichnung mit seiner Hauptrolle in dem Sportdrama "King Richard". Mit Smith waren bei der 79. Globe-Verleihung unter anderem Benedict Cumberbatch ("The Power of the Dog") und Denzel Washington ("Macbeth") im Rennen.

Steven Spielbergs Filmmusical "West Side Story" hat den Golden Globe in der Sparte "Komödie/Musical" gewonnen. Der Film setzte sich unter anderem gegen Kandidaten wie "Licorice Pizza", "Cyrano" und "Don't Look Up" durch. Auch Hauptdarstellerin Rachel Zegler und Nebendarstellerin Ariana DeBose wurden mit Globes geehrt.

Der Western "The Power of the Dog" erhielt den Golden Globe als bestes Filmdrama gewonnen. Er setzte sich unter anderem gegen Kandidaten wie "Belfast" und "Dune" durch. Regisseurin Jane Campion holte damit auch den Regie-Globe.

Star-Komponist Hans Zimmer (64) hat eine weitere Golden-Globe-Trophäe gewonnen. Der gebürtige Frankfurter holte mit seiner Komposition für das Science-Fiction-Drama "Dune" den Preis des Verbands der Auslandspresse (HFPA). Es war seine 14. Nominierung in der Sparte "Beste Filmmusik". Zwei Globes hat er schon, 1995 für "König der Löwen", 2001 für "Gladiator".

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