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Glenn Close tanztKein Oscar, aber der beste Moment der faden Gala

Sie war zum achten Mal für einen Oscar nominiert und ging wieder leer aus: Glenn Close steuerte aber vielleicht den besten Moment dieser langweiligen Verleihung bei.

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Glenn Close bleibt auch ohne Oscar die Coolste © AP
 

Auch bei ihrer achten Oscar-Nominierung als fluchende, rauchende Oma in "Hillbilly Elegy" ist Glenn Close leer ausgegangen - doch für viele war sie trotzdem der Star des Abends. Der Grund: Eine besondere Tanzeinlage. Während der 93. Academy Awards in der Nacht zu Montag sprang die 74-Jährige von ihrem Platz auf und ließ ihre Hüften zum Song „Da Butt“ kreisen. Filmregisseur Spike Lee hatte den Song für seinen „brillanten“ Film „School Daze“ (1988) schreiben lassen, erzählte Close. Und erstaunte damit schon einmal. Sie kritisierte, dass der Film damals nicht für einen Oscar nominiert wurde. Und dann sollten den Worten Taten folgen.

Dafür und insgesamt sowieso wird der Hollywoodstar nun im Netz gefeiert. Völlig zu Recht. Und: Sie ist übrigens nicht der einzige Schauspiel-Superstar, der in seiner langen Karriere unvergoldet geblieben ist.

Unvergoldete Hollywoodstars: Oh so Close!

Glenn Glose

Joaquin Phoenix und Brad Pitt wurden im Vorjahr erlöst und dürfen sich nun Oscarpreisträger nennen. Oh so Close! Dieser Ausspruch betrifft den bald größten Pechvogel in Hollywood: Glenn Close. Die Charaktermimin war aktuell das achte Mal für einen Oscar nominiert. Aber: In 30 Jahren holte sie noch keinen Goldritter nach Hause.

 

APA/AFP/MARK RALSTON

Glenn Close

Dieses Mal ging sie als beste Nebendarstellerin in der Netflix-Verfilmung "Hillbilly Elegy" leer aus. Auch wenn es daran einiges zu bemängeln gibt, die 74-Jährige ist wie immer eine Wucht. Als Pechvogel hat sie nun zu Peter O'Toole aufgeschlossen, der blieb auch beim achten Mal ungekrönt.

AP

Richard Burton

Ebenfalls ein Oscar-Pechvogel war "Cleopatra"-Star Richard Burton (1925-1984). Ganze sechs Mal ging er leer aus.

Amy Adams

Ihre Nicht-Nominierung für "Arrival" sorgte 2016 für ein kleines  Skandälchen. Es ist nicht das erste Mal, das die Academy ihre Leistungen verschmäht. Bereits sechs Mal war sie für einen der Goldbuben nominiert - auch für "Vice" hat sie ihn nicht bekommen. Und heuer ist sie für "Hillbilly Elegy" nicht einmal nominiert.

Vianney Le Caer/Invision/AP

Ryan Gosling

Ein bisschen gemein ist es schon: Ryan Gosling ist einer der begnadetsten Mimen Hollywoods und dennoch ist er, was die großen Preise angeht, jungfräulich ungeehrt.

APA/AFP/VALERIE MACON

Michelle Williams

Michelle Williams wird traurig sein. Vier Mal war sie bereits für einen Oscar nominiert. Und immer gab es am Ende die gleiche Antwort: Leider nein! 2021 ist sie gar nicht erst nominiert.

APA/AFP/ANGELA WEISS

Edward Norton

Trotz einprägendster Rollen ging Edward Norton bei den Oscars bislang immer leer aus: 1999 war er als bester Hauptdarsteller für "American History X" und zwei Mal als bester Nebendarsteller für "Zwielicht" (1997) sowie "Birdman" (2015) nominiert.

 

APA/EPA/ETTORE FERRARI

Annette Bening

Vier Mal war die Mimin bereits für einen der Goldbuben nominiert. Aber weder für "Grifters", "American Beauty", "Being Julia" oder "The Kids Are All Right" wurde sie ausgezeichnet.

EPA

Johnny Depp

Eigentlich auch unglaublich: Dreimal war Johnny Depp bereits als bester Hauptdarsteller nominiert für "Fluch der Karibik", "Wenn Träume fliegen lernen" und "Sweeney Todd" - und jedes Mal wurde er mit leeren Händen von der Oscar-Gala nach Hause geschickt. Seitdem ist viel passiert - nichts imageförderndes allerdings.

APA/AFP/VALERIE MACON

Saoirse Ronan

Vier Mal war die irische Mimin Saoirse Ronan ("Lady Bird", "Little Women") in ihren jungen Jahren schon für einen Goldbuben nominiert, doch die 27-Jährige ging immer leer aus.

Vianney Le Caer/Invision/AP
1/10

Und hier noch ein Ausschnitt mit Ton (bis auf die kurze fluchende Passage):

 

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