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Neuauflage der KultserieDie Orion fliegt wieder an den Rand der Unendlichkeit

Die deutsche Fernsehserie "Raumpatrouille Orion" war in den 1960er-Jahren ein Straßenfeger: Oscar-Preisträger Volker Engel und die "Bavaria Studios" Deutschland planen eine Neuauflage der Kultserie.

Leutnant Monti (Wolfgang Völz), Major Allister (Dietmar Schönherr), Leutnant Jagellovsk (Eva Pflug) und Leutnant Sigbjoernson (Claus Holm)
Leutnant Monti (Wolfgang Völz), Major Allister (Dietmar Schönherr), Leutnant Jagellovsk (Eva Pflug) und Leutnant Sigbjoernson (Claus Holm) © (c) APA/Bavaria_Film_GmbH
 

Das Raumschiff Orion bricht an den "Rand der Unendlichkeit" auf, um mit dem rebellischen Major Cliff Allister McLane die Erde vor Feinden zu beschützen. "Raumpatrouille - Die fantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion" mit Dietmar Schönherr als McLane war 1966 die erste deutsche Science Fiction-Fernsehserie. Obwohl nur sieben Folgen produziert wurden, waren die Orion und ihre Abenteuer ein Straßenfeger der ARD mit Einschaltquoten jenseits der 50 Prozent.

Die rasante Musik von Peter Thomas, die charmanten gesellschaftlichen Events im unter Wasser gelegenen Starlight-Casino oder die Ausstattung der Orion blieben gut im kollektiven Gedächtnis der Babyboomer-Generation haften: Das Bügeleisen am Bedienungstisch der gefürchteten Overkill-Waffe oder die gekünstelt wirkende Sprache mit all ihren "Alpha-Orders" und Abkürzungen wie GSD (Galaktischer Sicherheitsdienst) oder ASG (Armsprechgerät).

Das Raumschiff Orion soll jetzt wieder das "Märchen von übermorgen" sein, denn Oscar-Preisträger und Visual-Effekts-Spezialist Volker Engel und Gesa Engel arbeiten mit ihrer Produktionsfirma "Uncharted Territory" an einer Neuauflage der Kultserie. "Orion befindet sich aktuell in Entwicklung mit ,Uncharted Territory' und Bavaria Fiction", bestätigt Isabelle Fedyk von "Bavaria Fiction"auf Anfrage der Kleinen Zeitung. Von Seiten der Bavaria ist Nina Maag als Produzentin mit an Bord. Maag produzierte Filme wie "Unter deutschen Betten" mit Veronica Ferres oder "Die vierte Macht" mit Moritz Bleibtreu.

Die neue Orion-Serie von "Uncharted Territory" soll in einer von Umweltkatastrophen bedrohten Welt spielen: Charaktere wie eine Kampfpilotin aus einer Flüchtlingsfamilie und ein Enkel von McLane werden während ihres Trainings in einen Kampf um die letzten Ressourcen eines Planeten gezogen. Schon in der Ur-Serie waren steigende Wasserspiegel ein Thema, darauf will man jetzt wieder aufbauen. Volker Engel arbeitete als Visual-Effekts-Supervisor für Filme wie "White House Down", "Godzilla" oder "Independence Day" für den er auch mit dem Oscar für die visuellen Effekte ausgezeichnet wurde. Wann die Orion im Fernsehen wirklich abheben wird, weiß man aber noch nicht.

Orion

Ur-Besetzung: Dietmar Schönherr als Major Cliff Allister McLane, Eva Pflug als Leutnant Tamara Jagellovsk, Wolfgang Völz als Leutnant Mario de Monti, Claus Holm als Leutnant Hasso Sigbjörnson.
Von den Hauptdarstellern und Hauptdarstellerinnen der ersten Serie leben nur noch Thomas Reiner, der  Ordonnanzleutnant Spring-Brauner spielte, und Friedrich G. Beckhaus (Leutnant Atan Shubashi).

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