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Blick zum Nachbarn Kultur in Slowenien: Zwischen Misstrauen und Zuversicht

Ungarische Zustände oder doch noch alles im – Corona-bedingt eingeschränkten – Normbereich? Ein Blick auf Sloweniens Kulturszene.

111 Stühle mit weißen Hussen erinnerten im Vorjahr bei der Eröffnung des Ljubljana Festivals an die damals 111 Covid-Toten © Andraz Kobe/Festival Ljubljana
 

Die Kultur pfeift aus dem letzten Loch, weil sich die Regierung, egal ob eine rechte oder eine linke, seit dreißig Jahren nie ernsthaft mit ihr auseinandergesetzt hat.“ In einer Diskussion von rtv-slovenija platzte dem Schriftsteller Vinko Möderndorfer der Kragen. Die Diagnose von Möderndorfer, der vor einem Jahr die Festrede zur Prešeren-Preisverleihung gehalten hat: Vasko Simoniti, von der Tageszeitung Dnevnik als „13. (Nicht-)Kulturminister“ tituliert, habe zwar ein Programm für die Kultur, allerdings laufe das darauf hinaus, die Kultur nach dem rechtspopulistischen Weltbild der Regierung Janez Janša zurecht zu schnitzen.

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