Herr Schenk, haben Sie in dieser seltsamen Zeit die Bühne vermisst?
OTTO SCHENK: Ich glaube nicht. Ich bin verkommen. Ich habe mit den Bühnenauftritten schon fast aufgehört, nur noch Lesungen mache ich mit großer Freude. Aber ich brauche immer Verführer, auch zum neuen Buch „Schenk, das Buch“ wurde ich von Michael Horowitz verführt. Der hat mich mein ganzes Leben lang fotografiert. Wir kennen uns urlange, er ist ein genialer Fotograf.