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Ursula Strauss singt mit Ernst Molden"Die Wüdnis ist auch ein Ort in uns selbst"

Schauspielerin Ursula Strauss hat mit dem Lieder-Poeten Ernst Molden eine Platte aufgenommen. Ein Gespräch über die „Wüdnis“, das Wasser und die Traurigkeit.

Zwei, die gut miteinander können und jetzt eine gemeinsame Platte aufgenommen haben: Ursula Strauss und Ernst Molden
Zwei, die gut miteinander können und jetzt eine gemeinsame Platte aufgenommen haben: Ursula Strauss und Ernst Molden © (c) APA/HANS PUNZ
 

Ein musikalisches G’spusi haben Sie mit dem Ernst Molden ja schon länger, jetzt also die erste gemeinsame Platte mit ihm. Es geht in die „Wüdnis“, also in die Wildnis – wohin geht es sonst noch?
URSULA STRAUSS: „Wüdnis“ ist ja nicht nur geografisch gemeint, „Wüdnis“ ist auch ein Ort, der in der Seele der Menschen verankert ist. Es geht auf dieser Platte, in den wunderbaren Liedern des Ernstl Molden also um die Wüdnis in uns selbst und um uns herum. Dieses schöne Wort ist eine vielstimmige Metapher für vieles: für den Zustand der Welt, den Zustand jedes Einzelnen.

Aber „Wüdnis“ muss nicht nur negativ konnotiert sein.
STRAUSS: Absolut nicht! Das Wilde, Ursprüngliche, Ungezwungene steckt genauso in diesem Wort drinnen – aber auch die tiefen Abgründe, die in jedem Menschen wohnen. In der „Wüdnis“ hat also viel Platz – auch das Unperfekte.

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