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Nachtkritik ORF/Theater an der WienBeethovens "Fidelio" in der Regie von Christoph Waltz

Diese Produktion aus dem Theater an der Wien wird als die einzige Opernpremiere Österreichs in der Corona-Zeit in die Geschichte eingehen. Wenigstens via Fernsehen konnte man Zeuge von der intensiven Regie von Christoph Waltz werden, der Beethovens "Fidelio" radikal entschlackte. Und das Happy End verwehrt.

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Die Bühne des Architekturbüros Barkow Leibinger beherrscht die Szene. © Monika Rittershaus/TAW
 

Es scheint eine schicksalshafte Verbindung zwischen dem "Fidelio" und Österreich zu geben. Beethovens Musik, vor allem die 9. Sinfonie, war ja immer schnell bei der Hand, wenn es darum ging, historische Momente zu markieren. So etwa auch am 5. November 1955, als die Wiener Staatsoper nach Österreichs Nazi-Besatzung, Krieg und Befreiung durch die Alliierten ihre Wiedererrichtung feierte - mit Beethovens "Fidelio" (den Besetzungszettel der spektakulären Galapremiere finden Sie hier).

Kommentare (2)

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MichaelaAW
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Ich fand

es musikalisch sehr schön. SolistInnen, Chor und Orchester haben saubere Arbeit geleistet. Die Inszenierung ist Geschmackssache, aber es muss ja schließlich immer ein bissl anders sein.

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HerbertStoeckl
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DIese Inszenierung

ist keine namenlose Freude.
Wie die letzte Inszenierung in Klagenfurt, wo der komische Regisseur geglaubt hat, er ist der Joseph Sonnleithner und lässt die Soldaten im Kärntner Anzug auftreten und ändert die wichtigste Aussage der Handlung.
Heute bleibt nur die Erinnerung an die Wiener Staatsoper und an Karl Böhm oder an die Aufführungen in Salzburg.

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