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#UnitedWeStreamBerliner Clubs kämpfen mit Streams um ihr Überleben

Das Interesse an den Streams aus den Berliner Clubs mit ihren teils weltweit bekannten Dancefloors wie "Berghain" ist sehr groß.

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Der legendäre "Berghain"-Club in Berlin bei Betrieb © APA/AFP/dpa/CARSTENSEN
 

Mit einem Set der DJane Jamiie haben die wegen des Coronavirus geschlossenen Berliner Clubs am Mittwochabend den Livestream von ihren teils weltbekannten Dancefloors eröffnet. Mit der Aktion #UnitedWeStream will die Clubszene um ihr Überleben angesichts weggebrochener Umsätze kämpfen. Die Übertragung des Auftakts aus dem "Watergate" verzeichnete laut der Initiative insgesamt über 200.000 Aufrufe.

Täglich sollen ab 19 Uhr DJ-Sets zunächst bis Mitternacht live über das Internet gestreamt werden. Clubs und Line-up der DJs sollen täglich wechseln. Heute soll auf www.arte.tv/unitedwestream aus dem Berliner Club "Tresor" übertragen werden.

Auf der Bühne zu sehen sein werden "Delta Funktionen", "Headless Horseman" und "Minimal Violence". Die Aktion dient auch der Sammlung von Spenden für die in ihrer Existenz bedrohten Clubs, die zunächst für fünf Wochen schließen müssen. So hat "Watergate" 70 bis 80 feste Mitarbeiter und monatliche Fixkosten etwa 120.000 Euro, das weltbekannte "Berghain" gar 350 Mitarbeiter. "Es ist der beste Ort der Welt. Aber ich hatte zunächst etwas Angst, weil ich nicht wusste, was mich erwartet", sagte etwa Hollywood-Star Claire Danes vor Jahren über den Techno-Club.

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