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HollywoodDer Oscar und der Frauen-Anteil

Bei den Oscar-Nominierungen wird sich zeigen, wie ernst Hollywood Diversität und Frauenanteil tatsächlich nimmt.

Am 13. Jänner werden in Los Angeles die Oscar-Nominierungen bekannt gegeben © Matt Sayles/Invision/AP
 

Das große Rätselraten bzw. die wilden Spekulationen haben natürlich längst begonnen – und ebenso natürlich darf der Hinweis nicht fehlen, dass die Golden Globes, die am 5. Jänner verliehen wurden, ein guter Gradmesser für die Anwärter bei den Oscars sind. Die diesjährigen Oscar-Nominierungen werden heute Nachmittag in Los Angeles präsentiert, die 92. Preisverleihung selbst geht dann am 9. Februar in Hollywood über die Bühne.

In den letzten Jahren hatte die internationale Filmbranche immer wieder großlippig die Wichtigkeit von Diversität und die Würdigung von Frauen auch im Regiebereich beteuert. Die US-Regisseurin und Schauspielerin Greta Gerwig hatte im Vorfeld der Golden Globes sogar gefordert, dass diesmal „Frauen alle Statuen bekommen sollten“. Das tatsächliche Ergebnis der Wahl war dann äußerst ernüchternd und wurde zu recht heftig kritisiert. Die Hauptpreise wanderten wieder fast ausschließlich in Männerhände – und auch in der Sparte Regie gingen Frauen leer aus. Dabei hätte es genügend würdige Anwärterinnen gegeben: Von Lulu Wang („The Farewell“) bis zu Greta Gerwig („Little Women“). Aber immerhin erhielt die Rapperin, Moderatorin und Schauspielerin Awkwafina aus Wangs „The Farewell“ als erste Frau mit asiatischen Wurzeln einen Golden Globe als Hauptdarstellerin in der Kategorie Musical/Komödie.
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