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NeuerscheinungKanye West lässt Fans weiter auf neues Jesus-Album warten

"Jesus is King" hätte in der Nacht erscheinen sollen, aber der Musiker ist noch nicht ganz fertig mit dem Werk, teilte er mit. Und noch etwas verkündete West: Eines Tages werde er US-Präsident sein.

Für Kanye-West-Fans heißt es wieder einmal: bitte warten
Für Kanye-West-Fans heißt es wieder einmal: bitte warten © APA
 

Rapper Kanye West (42) lässt seine Fans weiter auf sein neues Album warten. Nach mehreren, kurzfristigen Verschiebungen sollte "Jesus is King" eigentlich in der Nacht zu Freitag erscheinen. Doch kurz nach Mitternacht (Ortszeit) twitterte West: "An meine Fans: Danke, dass ihr loyal und geduldig seid". Aber man arbeite derzeit noch bei drei Songs an der Abmischung.

"Wir werden nicht schlafen gehen, bevor das Album draußen ist". In sozialen Medien äußerten viele Anhänger Unverständnis für die erneute Verschiebung. Auf seinem neuen Studioalbum will sich der exzentrische Rapper mit seinem Glauben beschäftigen. "Ich bin in Diensten von Christus und mein Job ist es, das Evangelium zu verbreiten", sagte West in der Radioshow "Beats 1".

Der Ehemann von Kim Kardashian veranstaltet sei einiger Zeit an verschiedenen Orten Sonntags-Gottesdienste - eine Mischung aus Konzert und Predigt. Auch beim Coachella-Festival trat er in diesem Jahr damit auf.

Kanye West ist auch immer wieder für eine Portion politische Aufregung gut: US-Rapper Kanye West hat am Donnerstag angekündigt, eines Tages im Weißen Haus zu sitzen. "Es wird eine Zeit geben, in der ich Präsident der USA sein werde", sagte er in einem Interview kurz vor der - dann verschobenen - Veröffentlichung seines neunten Studioalbums "Jesus Is King".

Ein Scherz Gottes

Der 42-Jährige erzählte in dem Gespräch auch, dass seine Unterstützung für den derzeitigen US-Präsidenten Donald Trump dazu diente, die Demokraten zu ärgern. "Für den größten Künstler der menschlichen Existenz war es ein Scherz Gottes gegenüber allen Liberalen, eine rote Kappe aufzusetzen", sagte der seit wenigen Monaten öffentlich dem Christentum zugetane Musikstar.

Als Präsident werde er sich an die Gründer erinnern, "die nicht die Fähigkeit hatten, kulturell zu verstehen, was wir taten", fügte West hinzu. Unklar blieb, auf wen genau sich der Künstler damit bezog.

Kanye West hatte immer wieder für Aufsehen gesorgt, weil er sich mehrfach an die Seite des US-Präsidenten gestellt hatte. Höhepunkt war ein Besuch im Weißen Haus im vergangenen Oktober, bei dem er persönlich von Trump empfangen wurde und diesem eine regelrechte Liebeserklärung machte. Dabei trug er auch eine rote Baseball-Kappe mit Trumps Wahlkampfspruch: "Make America Great Again".

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