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Konzertbesuch Das allerletzte Heimspiel für die EAV - oder doch nicht?

Selbst 1000 Jahre EAV haben irgendwann einmal ein Ende: Jetzt kommt bald die Wehmut. Aber das letzte Konzert auf steirischem Boden genossen Band und Publikum. Rund 6000 Fans kamen aufs Grazer Messegelände.

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Keine Scheidung, bloß Trennung auf Zeit: Thomas Spitzer und Klaus Eberhartinger © Tamara Mednitzer/Ballguide
 

"Wir wollen nicht in die Situation kommen, in der sich Bands und Musiker befinden, die bis zur Urne mit den alten Hits tingeln und irgendwann in Bierzelten, Altersheimen und auf Feuerwehrfesten spielen. Also, wenn du es finanziell nicht musst, dann ist es schlau, sich auch mal um seine anderen Interessen zu kümmern", begründen Klaus Eberhartinger und Thomas Spitzer den (vorläufigen) Abschied. Der für manche im Publikum das erste Konzert der Verunsicherer war. Denn Eberhartinger machte anfangs den Test und erhob die Altersgruppen. Natürlich sah er einige "Silbertannen" in der Freiluftarena der Grazer Messe, aber nicht wenige hoben die Hände (Altersaufruf: 0 bis 30), die bei der Gründung der EAV noch nicht einmal geplant oder auf der Welt waren. Dort, wo früher Landgeräte wie Traktoren bei den Messen ausgestellt wurden, ließ die Band im rustikal-einfachen Ambiente noch einmal ihre Hits Revue passieren. Baute eine archäologische Rarität ein, ließ den Sandlerkönig Eberhard noch einmal auferstehen und schloss den zweieinhalbstündigen Abend nach einer wunderbaren "Fata Morgana" natürlich mit dem Klassiker "Morgen".

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