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Plácido DomingoDer König der Sänger debütiert in Graz

Startenor Plácido Domingo (78) lädt am Mittwoch (12. Juni) in Graz unter freiem Himmel zum „Klassischen Sommernachtstraum“.

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Zum ersten Mal in Graz: Plácido Domingo © Batka
 

Am Mittwoch (12. Juni)  ist es so weit. Erstmals betritt der König unter den Sängern Grazer Boden. Ab 20 Uhr wird Plácido Domingo, der schon am Montag anreiste, auf dem Messe-Freigelände eine „Wagenladung legendärer Klassiker“ anbieten, mit Oper (im ersten Teil), Zarzuela (eine Hommage an seine Anfänge), Operette und Musical.

Zum „Klassischen Sommernachtstraum“ bringt der spanische Startenor zwei herausragende Sopranistinnen mit: die aus Puerto Rico gebürtige Grammy-Gewinnerin Ana María Martínez (48) und die in Deutschland geborene und in den Staaten aufgewachsene Micaëla Oeste (38). Und vielleicht gibt es bei der vom New Yorker Dirigenten Eugene Kohn geleiteten Gala auch noch eine spezielle Überraschung. Denn dieser Tage hatte Domingo bei einem Auftritt in Dresden Besuch von seinem Sohn Plácido jr. (54) erhalten, und bei dieser Gelegenheit erklärte der Singer-Songwriter und Musikproduzent, er wolle unbedingt auch in Graz dabei sein. Der Vater: „Gut. Wenn das stimmt, musst du aber auf die Bühne und wir singen zwei Duette.“

Die Sopranistinnen Ana María Martínez und Micaëla Oeste sind mit auf Tournee, eventuell singt auch Sohn Plácido jr. in Graz Foto © Totalissimo, KK (2)

Müßig, die vielen Stationen von Domingos unvergleichlicher Karriere oder die unzähligen Preise aufzuzählen. Die größte Auszeichnung war für ihn sowieso immer nur eine: „Der Applaus des Publikums. Und auch in Graz wünsche ich mir nur eines: Die Zuhörer sollen sich unterm Sternenhimmel wie zu Hause im Wohnzimmer fühlen.“

Aufhören? Klar hat der inzwischen 78-Jährige diese Frage schon oft gehört. Und überhört. Sein Kommentar: „Vögel müssen singen, um glücklich zu sein. Und wenn ich merke, dass es wirklich nicht mehr geht, bleibt die Musik doch weiterhin mein Leben – als Dirigent, als Regisseur, als Ausrichter von Gesangswettbewerben.“

Allein an der Wiener Staatsoper sieht das „Aufhören“ in der kommenden Saison bei Plácido Domingo so aus: Im Oktober/November singt er in „Macbeth“, im Juni in „Nabucco“, außerdem dirigiert er im selben Monat „Traviata“ – drei Mal im Dienste Giuseppe Verdis also. Zudem ist er Ende Juni 2020 einer von fünf Dirigenten bei einer Spezialgala.

Karten von 99 bis 349 Euro (VIP-Ticket): Tel. (0316) 871 871 11, www.kleinezeitung.at/events

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