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Kritik am Heumarkt-ProjektWelterbe: Vorerst wohl keine Aberkennung für Wiener Stadtzentrum

Das historische Zentrum Wiens bleibt vorerst vermutlich UNESCO-Weltkulturerbe. Die Kritik an Heumarkt-Projekt bleibt aber bestehen.

Kundgebung gegen den Luxuswohntraum
Kundgebung gegen den Luxuswohntraum © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Das historische Zentrum Wiens bleibt vorerst vermutlich UNESCO-Weltkulturerbe und soll bei der nächsten Welterbetagung vom 24. Juni bis 4. Juli in Bahrain nicht aberkannt werden. Zumindest sieht dies der entsprechende Entscheidungsentwuf nicht vor, wie die österreichische UNESCO-Kommission der APA am Mittwoch mitteilte.

Österreich steht voraussichtlich am 26. Juni auf der Tagesordnung des Treffens. Im Entwurf für die Sitzung werden die von der Bundesregierung - sie ist der offizielle Ansprechpartner der UNESCO - in die Wege geleiteten Maßnahmen anerkannt, heißt es. Die Bedenken um das Bauprojekt am Heumarkt bleiben aber aufrecht, wie bekräftigt wird. Der UNESCO ist vor allem der geplante 66 Meter hohe Wohnturm ein Dorn im Auge.

Eine der vereinbarten Maßnahmen ist die Abhaltung einer offiziellen Monitoring-Mission in Wien. Diese ist laut UNESCO für Herbst 2018 geplant. Das historische Zentrum bleibt bis dahin jedenfalls als gefährdet eingestuft auf der Roten Liste. Das nächste entscheidende Datum ist der 1. Februar 2019. Bis dahin muss Österreich über getroffene oder möglicherweise geplante Abänderungen im Zusammenhang mit dem Projekt Bericht erstatten.

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