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Einreichungen gestiegen150 Titel im Rennen um den Österreichischen Buchpreis

Österreichs Leser haben Grund zur Freude: Für den mit 45.000 Euro dotierten Österreichischen Buchpreis sind heuer 150 Werke im Rennen.

Robert und Eva Menasse
Robert Menasse und Buchpreisträgerin Eva Menasse während der Preisverleihung des Österreichischen Buchpreis 2017 © (c) APA/HERBERT PFARRHOFER
 

Den jüngsten Hiobsbotschaften zum Trotz (erst letzte Woche wurde bekannt, dass seit 2013 fast 20 Prozent der deutschen Buchkäufer weggebrochen sind) hat die Jury des Österreichischen Buchpreises heute positive Nachrichten zu verkünden:

Für den mit 45.000 Euro dotierten Literaturpreis des Bundeskanzleramtes haben heuer 60 Verlage insgesamt 121 Werke eingereicht. 39 davon kommen aus Österreich. Für den von der Arbeiterkammer Wien gestifteten Debütpreis haben sich 23 Verlage mit 29 Erstlingstiteln beworben.

Steigerung im Vergleich zum Vorjahr

Im vergangenen Jahr wurden 113 Titel für den Österreichischen Buchpreis sowie 28 Werke für den Debütpreis nominiert. Damit konnte auch dieses Jahr wieder eine Steigerung der Einreichungen erreicht werden.

Kulturminister Gernot Blümel reagierte erfreut: "Jedes Jahr ein Höhepunkt im Literaturkalender: Der Österreichische Buchpreis. 2018 wird er zum dritten Mal vergeben und wieder blicken Verlage, Autorinnen und Autoren sowie Leserinnen und Leser gespannt der Verleihung entgegen. Ich wünsche allen teilnehmenden Autorinnen und Autoren viel Erfolg und freue mich schon jetzt auf einen Abend, der ganz im Zeichen der österreichischen Gegenwartsliteratur steht und den Beginn der Buch Wien im November markiert."

HVB-Präsident Benedikt Föger: "Wir freuen uns sehr, neuerlich eine umfassende Vielfalt an österreichischer Literatur im Wettbewerb des Österreichischen Buchpreises und Buchpreises Debut zu haben. Im nunmehr dritten Jahr ist diese bedeutende Ehrung bei den Verlagen, den Autoren und der Buchwirtschaft eindeutig angekommen."

AK Präsidentin Renate Anderl unterstreicht die Wichtigkeit, "dass wir junge Künstlerinnen und Künstler mit ihren literarischen Debüts unterstützen. Wir möchten Augenmerk auf die Förderung angehender Künstlerinnen und Künstler legen, um sie in ihrer weiteren Entwicklung anzuspornen. Es ist wichtig, einerseits mit dem Österreichischen Buchpreis die hohe Qualität und die Vielfalt der heimischen Literatur aufzuzeigen, andererseits einen eigenen Preis für das beste literarische Debüt auszuloben."

Preisverleihung am 5. November

In den kommenden Wochen sichtet die fünfköpfige Jury die eingereichten Titel und trifft eine erste Auswahl. Die endgültige Liste wird am 9. Oktober verkündet. Die Gewinner des Österreichischen Buchpreises sowie des Debütpreises werden im Rahmen einer Preisverleihung am 5. November bekannt gegeben.

Die Jury 2018 setzt sich aus Bernhard Fetz (Literaturarchiv der ÖNB), Konstanze Fliedl (Universität Wien), Jens Jessen (Die Zeit), Evelyne Polt-Heinzl (Literaturhaus Wien) und Bettina Wagner (Buchhandlung Seeseiten) zusammen.

Nava Ebrahimi
Nava Ebrahimi, Debütpreisgewinnerin im Vorjahr Foto © APA/HERBERT PFARRHOFER

 

Die Gewinner 2017

Der Österreichische Buchpreis wird vom Bundeskanzleramt der Republik Österreich, dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels und der Arbeiterkammer Wien vergeben.
Letztes Jahr gewann Eva Menasse für ihr Buch „Tiere für Fortgeschrittene“ den mit 20.000 Euro dotierten Österreichischen Buchpreis 2017. Nava Ebrahimi erhält für „Sechzehn Wörter“ den  Debütpreis und damit ein Preisgeld von 10.000 Euro.

 

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