Sie waren jahrzehntelang mit dem K & K Experimentalstudio Teil der Theaterlandschaft, stehen nach wie vor auf der Bühne. Sehen Sie eine Entwicklung?
GUNDA KÖNIG: Ich habe das Gefühl, dass sich die etablierten bürgerlichen Theater in Wien öffnen und teilweise ganz tolle Produktionen machen, wie „Die lächerliche Finsternis“ im Akademietheater. Ich gehe aber nur selten ins Theater, auch kaum ins Stadttheater. Bei Dietmar Pflegerl hatte das doch eine andere Qualität, einen anderen geistigen Hintergrund. Für mich hätte sich mit einem Engagement am Stadttheater ein Kreis geschlossen, ich habe doch 1969 hier angefangen.