In der Pandemie waren sie systemrelevant und wurden beklatscht. Fünf Jahre später hat sich wenig verändert. Zu wenig, findet die Schweizer Filmemacherin Petra Volpe (“Die göttliche Ordnung“) und rückt deswegen eine Pflegefachkraft in einem Spital in den Mittelpunkt ihres starken Kammerspiels „Heldin“, das aktuell im Kino zu sehen ist. Das Publikum sieht der titelgebenden „Heldin“ Floria (famos: Leonie Benesch) dabei zu, wie sie in ihrem blauen Kittel schier Übermenschliches leistet, so dass einer beim Zuschauen fast schwindlig wird.
„Heldin“ im Kino
Petra Volpe: „Pflege ist ein physischer und mentaler Hochleistungssport“
Interview.
Im Kammerspiel „Heldin“ erlebt das Publikum eine ganz normale Schicht einer Pflegefachkraft im Spital. Die Filmemacherin legt den Scheinwerfer auf eine mehrheitlich weibliche Berufsgruppe und den Pflegekraftmangel.
© Tobis