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Pro & Kontra zum HomeofficeSoll das Heim unser neues Büro bleiben?

Homeoffice erweist sich in der Coronakrise als funktionsstarkes Instrument. Etliche Firmen ziehen ein dauerhaftes Modell auch für die Post-Corona-Ära in Betracht. Funktioniert der Spagat zwischen Beruf und Privatleben? Die "Kleine"-Ressortleiter Georg Renner und Ute Baumhackl argumentieren.

© APA/Shutterstock
 

Pro: Vereinbarkeit, Motivation, Klima

Es spart Arbeitnehmern wertvolle Lebenszeit, es macht Arbeitgeber attraktiv für dynamische Mitarbeiter, hält Kaufkraft in der Region und reduziert den Verkehr: Wo es geht, sollten Unternehmen und Politik Homeoffice fördern.

Kommentare (4)
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derhannes
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Selbstbestimmtheit

Im Grunde geht es dabei auch um das Thema selbstbestimmt und fremdbestimmt leben und arbeiten. Die Zeit ist meines Erachtens reif für selbstbestimmte, selbstbewusste Menschen, die Ihre Fähigkeiten und Kreativitäten erkennen und leben. Wer sein Leben selbst in die Hand nimmt, kann spüren, was sie/er eigentlich alles kann. Das Home Office ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

derhannes
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Nichts Neues

Etwas Ähnliches wie das "Home Office" war viele Jahrhunderte lang sehr weit verbreitet, nur wurde damals nicht digital, sondern "analog" gearbeitet. Schuhmacher, Bäcker, Krämer, Metzger, Spengler, Schreiner ... alles selbstständige Berufe, die von Hause aus ausgeübt wurden. Dann kam das Industriezeitalter. Die Digitalisierung macht es nun möglich, dass Menschen wieder verstärkt zu Hause arbeiten und sich ihre Zeit selbst einteilen können. Natürlich ist das ein Veränderungsprozess, der Gewöhnung erfordert (weil wir Menschen die Gewohnheit so lieben). Aber dadurch könnte sich unser Bild von Leben und Arbeiten sehr verändern. Statt zwei Lebensmittelpunkte: Arbeit und Familie/Privatleben, könnte es wieder einen geben. Ich sehe darin große Vorteile für den Einzelnen und die Gesellschaft als Ganzes.

chh
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Interessant und bezeichnend, dass Frau Baumhackl

als Kontra Vertretein gleich zu Beginn schon quasi eingesteht, dass die Pro-Argumente überzeugend sind. Und auch ich kann jeden einzelnen Satz von Hr. Renner voll und ganz unterschreiben. Das Haupt-Gegenargument der drohenden sozialen Vereinsamung stimmt natürlich, ist aber wenig relevant, da kaum jemand zu 100 Prozent im Homeoffice sein kann bzw. will.
Zwei, drei Tage Homeoffice pro Woche wäre super und es ist zu hoffen, dass das auch nach Corona bleiben kann. Für die, die es möchten.

freeman666
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Homeoffice ist in vielen Bereichen die Zukunft

Wäre auch ohne Pandemie so gekommen, nur langsamer!