Iris-Award

Zwei Auszeichnungen für Gleisdorf

In Graz wurden die Stadtgemeinde Gleisdorf und die Chance B für gelebte mit dem IRIS-Award für Konfliktkultur bzw. Inklusion geehrt.

Vizebürgermeister Peter Schiefer, Kulturpakt-Leiterin Eva Lassnig und Bürgermeister Christoph Stark mit dem IRIS-Award © KK
 

Die Stadtgemeinde Gleisdorf und die Chance B haben am Montagabend in Graz je einen IRIS-Award gewonnen. Die Stadtgemeinde wurde für gelebte Konfliktkultur, Dialog und Bürgerbeteiligungsveranstaltungen ausgezeichnet. Die Chance B erhielt den Sonderpreis im Bereich Inklusion.
IRIS zeichnet Unternehmen und Organisationen sowie öffentliche Verwaltungen für ihre gelebte Konfliktkultur und partizipative Gesprächskultur aus, der Preis wird jährlich im Rahmen eines Galaabends als Skulptur verliehen. Ausschlaggebend bei dem Wettbewerb ist, dass es sich nicht nur um Konzepte auf Papier, sondern um Projekte in der praktischen Umsetzung handelt. Der Preis wurde nach der griechischen Götterbotin Iris benannt, die zwischen den Göttern und den Menschen vermittelt hat.

„Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung und ehrlich gesagt auch etwas überrascht. Es ist einmal ganz etwas anderes, wenn man nicht für ein Projekt, sondern für eine Reihe von kleinen Maßnahmen ausgezeichnet wird“, sagte Bürgermeister Christoph Stark. In der Laudatio wurde Gleisdorf für das wertschätzende Miteinander unterschiedlicher Bevölkerungsschichten im Kulturpakt unter der Leitung von Eva Lassnig gelobt, etwa für die Ausstellung „Neighbours – gelebte Nachbarschaft“ oder für die Dialogveranstaltungen „Lebendige Bücherei“, unter anderem zum Thema „Flucht und Asyl“.

Iris-Award

Der Verein IRIS wurde 2012 in Graz gegründet und hat sich zur Aufgabe gemacht, die besten Beispiele für gelebte Konfliktkultur auszuzeichnen. Die IRIS wird in sechs verschiedenen Bereichen vergeben. Von dem Verein werden auch Fachtagungen abgehalten.

Die Chance B wurde für das Projekt „Inklusive Bildung“ ausgezeichnet, bei dem, so die Jury, „ein wichtiger Beitrag für die Weiterentwicklung inklusiver Bildungsmöglichkeiten in der Oststeiermark“ geleistet wird.

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