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Alpen-Adria-UniversitätAntrittsvorlesung von Luca Melchior

Die Antrittsvorlesung von Luca Melchior zum Thema "Kann man Mehrsprachigkeit unterrichten?" findet am 25. Juni statt.

Luca Melchior
Luca Melchior © Alpen-Adria-Universität/Walter Elsner
 

Seit September 2018 ist Luca Melchior Professor für Mehrsprachigkeit am Institut für Kulturanalyse. Seine Antrittsvorlesung hält er am 25. Juni zum Thema "Kann man Mehrsprachigkeit unterrichten?"

"Kann man Mehrsprachigkeit unterrichten?" - "Nein", behauptete vor Kurzem eine Kollegin bei einer an Studierende und Interessierte gerichteten Veranstaltung. Und doch kommt der Mehrsprachigkeitsforschung als Querschnittsmaterie zwischen unterschiedlichen Disziplinen eine stets wachsende Bedeutung in der akademischen Forschung und Lehre zu. Der Alpen-Adria-Raum in Geschichte und Gegenwart stellt dabei einen besonders spannenden und lehrreichen Untersuchungsgegenstand dar. Im Vortrag wird zunächst eine disziplinäre und fachliche Verortung der Mehrsprachigkeitsforschung versucht und es werden Konjunkturen umrissen, die dessen Etablierung begünstigen können. Am Beispiel der wissenschaftlichen Beschäftigung mit mehrsprachigen Praktiken und Diskursen über Mehrsprachigkeit und Sprachenvielfalt im Alpen-Adria-Raum werden dann Potenziale und Desiderate der Mehrsprachigkeitsforschung auch mit Blick auf Lehre und Unterricht aufgezeigt.

Zur Person

Luca Melchior studierte Germanistik und Rumänische Sprach- und Literaturwissenschaft an der Universität Udine sowie Italienisch als Fremdsprache an der Università Ca’ Foscari in Venedig. 2001-2004 war er als Lehrbeauftragter für italienische Sprachpraxis an der Universität Leipzig tätig. 2004-2008 promovierte er in romanischer Sprachwissenschaft und Mehrsprachigkeitsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München und an der Universität Udine. Von 2009 bis 2013 und von 2014 bis zu seiner Berufung an die Universität Klagenfurt war er Universitätsassistent am Institut für Romanistik der Karl-Franzens-Universität Graz, wo er im Bereich Italianistik, Französistik, Rumänistik und Rätoromanistik forschte und lehrte. Von 2012 bis 2016 wirkte er darüber hinaus am FWF-Projekt „Netzwerk des Wissens“ am Institut für Sprachwissenschaft der Universität Graz mit.

Forschungsschwerpunkte

Mehrsprachigkeits- und Minderheitensprachenforschung im Allgemeinen und mit Fokus auf den Alpen-Adria-Raum, Soziolinguistik, Sprachkontaktforschung, Migrationslinguistik mit Berücksichtigung der Elitenmigration, Metalexikographie und Sprachwissenschaftsgeschichte.

Termin

Wann? Dienstag, 25. Juni 2019, 17 Uhr c. t.
Wo? Stiftungssaal der Kärntner Sparkasse am Campus der Alpen-Adria-Universität

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