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Alpen-Adria-UniversitätAls Erster in der Familie auf die Uni gehen

Das Projekt „Be first!“ widmet sich speziell Jugendlichen, die nicht aus Akademikerfamilien stammen. Studierende mit ähnlichem familiären Hintergrund begleiten sie.

© KLZ/Weichselbraun
 

Bildung ist noch immer vererbbar: Zahlen der OECD zufolge kommen 63 Prozent der Studienanfänger in Österreich aus Akademikerhaushalten. Junge Menschen, die als Erste in ihrer Familie mit einem Studium beginnen, sind hingegen in der Minderheit.

„Diese Gruppe hat es schwerer, weil sie in der Familie keine Vorbilder hat, keine Gesprächspartner, die erzählen können, wie es ihnen selbst zu Beginn des Studiums ergangen ist“, sagt Aurora Alonso. Die Studienberaterin ist an der Alpen-Adria-Universität verantwortlich für das Projekt „Be first!“, das im Herbst letzten Jahres gestartet wurde, um gerade Kinder aus Nicht-Akademikerfamilien für ein Studium zu interessieren. „In solchen Familien fehlt oft die Anregung, zu studieren, diese Möglichkeit kommt einfach nicht in der Gedankenwelt vor“, sagt Alonso. Deshalb hat sie sich auf die Suche nach Vorbildern außerhalb der Familien gemacht – und in Studierenden der AAU gefunden.

Zehn Mentorinnen und Mentoren aus den unterschiedlichsten Studienrichtungen haben seit Projektstart Schülerinnen und Schüler aus Kärntner Partnerschulen dazu ermutigt, als Erste in ihrer Familie ein Studium zu beginnen. Hier endet die Unterstützung aber nicht: „Wir wollen natürlich auch, dass die Anfänger ihr Studium durchziehen. Deshalb begleiten wir sie über die gesamte Studieneingangsphase hinweg“, sagt Alonso.

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