Forschung aus Kärnten - FHSynergien besser nutzen

Interreg-Projekt CapaCon der FH Kärnten will auf dem Energiesektor Firmen aus Slowenien und Österreich vernetzen.

Mit dem gesteigerten Bewusstsein für einen ökologischen Fußabdruck wächst auch das Bedürfnis nach sauberer Energie – wie in diesem Fall für eine Photovoltaikanlage auf einem Dach
Mit dem gesteigerten Bewusstsein für einen ökologischen Fußabdruck wächst auch das Bedürfnis nach sauberer Energie – wie in diesem Fall für eine Photovoltaikanlage auf einem Dach © Fotolia
 

Elektromobilität gewinnt zunehmend an Bedeutung. Egal ob E-Autos, E-Vespas oder E-Motorboote – um die größtmögliche Effizienz aus Akkumulatoren herauszuholen, wird immerzu getüftelt. Aber nicht nur hier entwickelt sich die Forschung stetig fort. Auch weitere Bereiche der Energieumwandlung wie Photovoltaikanlagen oder Smart-Grid-Messsysteme sind Gegenstand der Wissenschaft.

Das Interreg-Projekt CapaCon der Forschergruppe Power und Drives der FH Kärnten beschäftigt sich mit dem Projektpartner Fachhochschule Burgenland und den Forschungsgruppen TECES Maribor, Uni Maribor und der Forschung Burgenland GmbH mit dieser Thematik. Die Wissenschaftler stellen sich die Frage, wie Unternehmen in technologischen und wirtschaftlichen Gebieten – im Speziellen slowenische und österreichische Firmen – gewinnbringender zusammenarbeiten und Synergien im Bereich der Energieumwandlung und des Energiemanagements nutzen können. „Das Projekt zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu verbessern“, sagt Winfried Egger, Projektleiter an der FH Kärnten und Studiengangsleiter für Electrical Energy and Mobility. Das solle durch neue integrative Denkweisen der Unternehmen über den heutigen Stand der Technik hinaus geschehen. Für Egger besteht die Grundlage darin, die Forschung und Innovation zu stärken. In der ersten Projektphase werden bisherige Forschungsergebnisse aus Förderprogrammen etwa vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft sondiert, um herauszufinden, was in Zukunft auf dem Energiesektor gebraucht werden könnte. Zudem werden Projektpartner in der Industrie und in Klein- und Mittelbetrieben gesucht und deren Wünsche analysiert.

„Das Projekt kann Auswirkungen auf die Industrie, aber auch auf Haushalte haben“, sagt Egger. Bei Letzterem bezieht er sich bei der Energiegewinnung auf die Möglichkeit, hocheffiziente Batteriespeicher zu Spitzenzeiten heranzuziehen.

Links

Entwicklung eines Zustandsdiagnosesystems für das aktive Recycling zukünftiger Akkupacks unter www.akku4future.eu

Stärkung regionaler Kooperationen in der Elektromobilität unter www.cesla.eu

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