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Doris Wolkinger Karriere mit Lehre: „Begeisterung sorgt für nötige Energie“

Doris Wolkinger: Vom Lehrling zur Abteilungsleiterin der Energie Steiermark.

Doris Wolkinger
Doris Wolkinger © (c) Simon Moestl
 

Sie haben einst als Lehrling bei der Energie Steiermark begonnen, was waren damals Ihre Beweggründe?
DORIS WOLKINGER: Ich bin in der Südsteiermark in einfachen, sozial eher schwierigen Verhältnissen auf einem Bauernhof aufgewachsen. Die Energie Steiermark war der lokale Energieversorger und bot mir die Möglichkeit, meinen persönlichen Weg im Rahmen einer Bürokauffrau-Lehre in Graz zu starten. Für mich stand bereits als 15-Jährige fest, dass ich mein Bestes geben und die Ausbildung damit auch gut schaffen würde. Der Abschluss mit Auszeichnung hat mir das Selbstvertrauen gegeben, mir auch mehr zuzutrauen und meine Interessen im Rahmen berufsbegleitender Aus- und Weiterbildungen weiter zu verfolgen.

Hier geht's zu 1300 Lehrstellen

Gemeinsam mit der steirischen Industrie vermittelt die Kleine Zeitung konkrete Lehrstellen in heimischen Unternehmen. 1300 Ausbildungsplätze und damit Karrierechancen in rund 176 Unternehmen, verteilt auf die ganze Steiermark, stehen hier zur Auswahl.

Heute sind Sie Abteilungsleiterin des Business- und Projektmanagements für Fotovoltaik - was war für diesen Karriereweg entscheidend?
Wesentlich ist meiner Meinung nach, dass man sich selber klar macht, was man will, wofür man steht und die Einzelschritte dann mit Begeisterung angeht. Diese persönliche Motivation ist meines Erachtens entscheidend, denn alles was man mit Spaß und Begeisterung macht, macht man im Regelfall auch gut. Die Begeisterung sorgt für die nötige Energie.

Welche Bedeutung hat für Sie das „Lebenslange Lernen“?
Ich sehe auch dieses Thema ganzheitlich. Wenn ich weiß, was ich will und was ich gerne mache, dann habe ich automatische eine gewisse Begeisterung für die Thematik – und diese Begeisterung „zwingt“ mich – im positiven Sinn - geradezu, an dem Thema dran zu bleiben. Begeisterung und Erfolgserlebnisse lassen uns das Glas halb voll und Veränderungen als Chance sehen und unseren Beitrag – auch im Sinne von Lebenslanges Lernen – leisten.