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ReportageDas Sargatelier: "Schöne Betten für Menschen machen"

Romana Maschek betreibt das „Sargatelier“. Eine empathische Handwerkerin, bei der der Tod nicht nur Schwarz tragen darf.

Sargatelier Wien
© Ed Gipsy
 

Es waren die Seiten eines Kitschromans, die sie in die Seitenwände steckte. Es war die Lieblingsfarbe Rot, die sie für die Stoffe auswählte. Und es waren die letzten Worte einer Tochter an die Mutter, die sie mit weichem Bleistift auf die Außenwände des Sargs schrieb und danach lackierte. Dieser letzte Wortwechsel sollte als Abschied nur zwischen ihnen beiden stattfinden. So machte Romana Maschek ihrer Mutter das letzte Bett.