Es passiert wie von Geisterhand. Der Stift wandert in Richtung Zettel, aufgerissenem Briefkuvert oder Zeitung und kritzelt einfach drauflos, wenn Chefs, Arbeitskollegen oder Mama amT elefon zum großen Monolog ausholen.

Da zaubert unser Unterbewusstsein schnell die abenteuerlichsten Formen aufs Papier. Diese Erfahrung machte auch der Psychologieprofessor Alfred Gebert aus Münster, der beim Einsammeln der Studentenzeichnungen nach seiner Vorlesung auf die Idee kam, sich dem Thema wissenschaftlich zu widmen.


Er kam zu dem Schluss, dass der Mensch beim Zuhören alleine unterfordert sei und mit dem Malen die überschüssige Energie aufbrauche, um den Geist vom völligen Abdriften abzuhalten.


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