Die Landwirte im Bezirk, die vorwiegend Mais, Weizen und Ölfrüchte anbauen, sind zunehmend verzweifelt, da es seit Wochen nicht mehr ausreichend geregnet hat. Die Schotterböden, die vorherrschen, sind nicht dazu angetan, das wenige Wasser, das vom Himmel fällt, zu speichern. Schaut man auf die Felder, bietet sich ein trauriges Bild: Die Blätter der Maispflanzen sind zu spitzen Stacheln eingerollt, um sich selbst vor dem Feuchtigkeitsverlust zu schützen. Die Wiesen, wo das Futter für die Kühe grünen sollte, sind zu braunen Steppen mutiert und Nuss- und Obstbäume werfen zunehmend die Früchte ab, die heuer reichlich wachsen würden. Künstlich bewässern ist keine Option, denn auch die Brunnen drohen zu versiegen. Eine Entspannung ist aber nicht in Sicht, denn das nächste Hoch mit Temperaturen über 30 Grad schaut schon um die Ecke.