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Villacher Kindergarten geschlossenNeun Pädagoginnen infiziert: Mehr als 100 Kinder in Quarantäne

PCR-Tests bestätigten neun positive Coronafälle im Kindergarten "Auf der Tratten" in Villach. Die Betreuungseinrichtung wurde nun bis zum 4. Februar geschlossen. 102 Kinder und 19 Erwachsene in Quarantäne.

Neun positive Testergebnisse führten zur Schließung des Kindergartens
Neun positive Testergebnisse führten zur Schließung des Kindergartens © (c) Weichselbraun Helmuth
 

Das Coronavirus hat einen Villacher Kindergarten erreicht. Am Montag bestätigte die Stadt Villach neun positive Ergebnisse bei routinemäßigen Antigen-Schnelltests, die bei Pädagoginnen des Kindergartens "Auf der Tratten" durchgeführt wurden.

Kommentare (14)
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jwind
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Villach und Klagenfurt mit unterschiedlichen Regeln?

Vor 1 - 2 Wochen wurde in Klagenfurt der Kindergarten Welzenegg geschlossen. Die Kinder, die im Kindergarten waren, wurden als K2-Kontaktpersonen eingestuft und waren damit NICHT in Quarantäne. Quelle: Kleine Zeitung.

Jetzt in Villach der inhaltlich gleiche Fall. Nur sind jetzt offenbar die Kinder auf einmal K1-Kontaktpersonen und damit auch in Quarantäne?

Wie geht das? - Gelten in Villach andere Regeln als in Klagenfurt? - Oder sind nur die Berichte nicht genau recherchiert?

In beiden Fälle dürfte es so sein, wenn ich das richtig interpretiere, dass immer nur die Betreuer positiv getestet wurden, aber kein Kind erkrankt war.

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K1

Ich glaube, dass wird jetzt generell geändert, dass in Zukunft alle K1 sind. Und zu den Kindern, die wenigsten Kinder werden gestestet. Zumindest war es bisher so. Deswegen kann man nicht sagen, wieviel Kinder infiziert sind und es in ihre Familien weitertragen. Kenne aber Fälle aus einer anderen Einrichtung, wo Kinder freiwillig sehr wohl positiv getestet wurden.

CFG
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Hoch gefährdete Gruppe

Nach neuen Studien aus DE sind Elementarpädagoginnen und Pädagogen extrem gefährdet, da sie sich in ihrem Arbeitsalltag kaum bis nur schlecht schützen können. Ich muss jetzt nicht erklären, wie Kontaktintensiv die Betreuung von Kindern zwischen 1 und 6 ist. Es ist daher für mich unverständlich, dass es hier nicht schon längst Anstrengungen gibt, diese, wie das Personal im Gesundheits- und Pflegebereich, so schnell wie möglich durchzuimpfen.

erstdenkendannsprechen
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ja - entgegen der aussagen "kinder sind nicht ansteckend" weiß man jetzt, dass kein unterschied zwischen erwachsenen besteht

(und wie wurde drosten dafür geprügelt, als er das - festgstellt durch untersuchungen der virenlast bei kindern) vermutete.
in deutschland gibt es die auswertungen der krankenkassen-daten zumindest bis oktober 2020. die gruppe, mit den meisten corona-bedingten krankenständen (also infizierte, die wegen covid in krankenstand gingen und das der krankenkasse meldeten) waren nicht im gesundheitswesen oder in fleischverarbeitenden betrieben - es waren kinderbetreuer, elementarpädagogen, gs-lehrer.

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Impfung

Bin ganz Ihrer Meinung. Das Risiko sich mit CoV zu infizieren, ist bei uns sehr hoch und dagegen wird leider viel zu wenig getan. Eine Impfung wäre sooo... wichtig.

Hazel15
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Das Risiko sich mit CoV zu infizieren.....

Aber nicht im Kindergarten!!! Alle Betreuerinnen haben sich privat angesteckt. Ich kenne auch einige, die privat wenig von Schutzmaßnahmenb halten, Familientreffen bis zu 10 Personen am Wochenende usw., Das ist die Realität. Die deutsche Studie besagt auch das die Ansteckung im Kindergarten gleich NULL ist. Die ganze Studie lesen, nicht nur von Deutschland.
Das die Betreiber das schreiben von LH Kaiser nicht an die Eltern weitergegeben wurde, ist wohl eion hohn. Die Wahrheit ist, das das die Eltern aber so was von egal ist, gerade, die , die sowieso immer zu hause sind, ignorieren dies, und bringen die Kinder in den Kindergarten. So schaut die Realität aus. Ich weiß, von was ich spreche, meine Frau arbeitet nähmlich im Kindergarten.

erstdenkendannsprechen
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alle betreuerinnen haben sich prvat angesteckt -

sry - das ist bei immer mehr auftretenden clustern einfach unmöglich! und dann zufällig alle zugleich? haben sie die deutsche studie wirklich gelesen (bayern), die polnische, jene aus den usa? keine "deutsche studie" die mir bekannt ist, besagt, dass die ansteckung im kindergarten null ist! mittlerweile häufen sich aber jene, die zeigen, dass kinder sehr wohl ansteckend sind.
kann ihnen im übrigen zustimmen.

mcmcdonald
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Alle neun...

...haben sich privat angesteckt? Das wäre ja fast ein Lottosechser, so wahrscheinlich ist das.

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Kindergarten

Es mag Einzelfälle geben, bei denen sich Kindergartenpersonal nicht an die Vorgaben hält. Wie in allen Bereichen. Glaube aber, dass die meisten sehr verantwortungsvoll mit der Situation umgehen und sich an die Vorschriften und Maßnahmen halten.

Das was sie beschrieben haben, kann ich auch umgekehrt weitergeben. Nicht alle Eltern halten sich an Maßnahmen, schicken ihre Kinder verkühlt in den Kindergarten, obwohl sie oft nicht arbeiten. Ist auch nicht ok.

Nur weil einige Eltern der Bitte ihre Kinder daheim zu lassen nicht nachkommen, sollen wir diese Bitte garnicht stellen dürfen? Verstehe ich Sie da richtig? Würden Bund und Land hinter uns stehen und wäre die Auslastung sicher deutlich geringer.

Es gibt immer mehr Berichte, das kleine Kinder auch Überträger sein können. Nur erkranken diese nicht so oft. Verständlicherweise werden Kindergartenkinder nur sehr selten gestetet, deswegen kann aber auch nicht 100% gesagt werden, wie hoch das Infektionsgeschehen wirklich ist. Einfache Nasentests wären da sehr sinnvoll.

Für uns sollten die gleichen Maßnahmen gelten, wie für Volksschüler. Ich sehe keinen Grund, warum die Sicherheit in der Kinderbetreuung weniger wert ist.

Wir betreuen Kinder während der Arbeitszeit der Eltern gerne. Auch Kinder von Familien, in denen es Probleme gibt. Und diejenigen die Ihre Kinder leicht daheim betreuen können, sollen es tun.

jwind
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100 Prozent Unterstützung

Als Elternteil von sowohl einem Kindergarten- als auch einem Volksschulkind kann ich nur beipflichten: die KindergärtnerInnen haben einen äußerst verantwortungsvollen Job, besonders jetzt in der Corona-Krise. Sie dürfen gegenüber Volksschulen nicht benachteiligt werden.

Haben es Volksschulen schon schwer genug, wie schwer ist es erst dann in den Kindergärten mit bis zu 80 % Auslastung? Es ist selbstverständlich, dass den BetreuerInnen jede Möglichkeit des Testens gegeben werden muss. Auch sollten den Kindergarten-Kindern (bzw. den Eltern) ebenfalls Antigen-Schnelltests ("Nasenbohrertests") mitgegeben werden, damit die Kinder zuhause getestet werden können. Das ist ganz einfach und sorgt für zusätzliche Sicherheit.

Warum werden diese Schnelltests nicht in großer Stückzahl unter die Bevölkerung gebracht? Das kostet natürlich etwas. Aber was kostet ein einziger Lockdown-Tag? Mit Sicherheit um vieles mehr.
Es gibt genug Menschen, die sich und ihre Kinder einfach und unkompliziert testen lassen würden - wenn man ihnen die Möglichkeit geben würde - zuhause ohne vorheriges Anmelden, Warteschlangen etc.

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Danke

Danke für ihre verständnisvollen Worte
Danke für ihre verständnisvollen Worte

GordonKelz
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Allein in meinem Bekanntenkreis wurden....

..3 Familien von heimkommenden Kindern aus der Schule angesteckt....während die Infektion bei den Kindern zu 99% harmlos verläuft hatten Eltern und Großeltern Probleme. Es gibt schon den " Spucktest " und Stäbchen, die sich die Kinder selbst in die Nase einführen. WAS ist da zu verweigern? Gleich 9 Pädagogen sind jetzt
Betroffene...von wem wohl?
Gordon Kelz

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Tests für Kinder nicht vorgesehen

In allen Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen sind einfache Nasentests für die Kinder leider NICHT vorgesehen. Warum nicht?

Auch durfte das Schreiben vom Land mit folgender Bitte: "Dort wo es sich beruflich vereinbaren lässt, sollen die Kinder möglichst daheim bleiben" von einigen Betreibern NICHT an die Eltern weitergegeben werden.

Man darf nicht vergessen, wir Betreuer arbeiten ohne Schutz, ohne Masken, ohne Mindestabstand. Wir Betreuer haben auch Schulkinder daheim. Wir Betreuer haben auch Risikogruppen daheim. Wir Betreuer wollen auch gesund bleiben.

Es gilt einen Kompromiss zu finden, der für Kinder und Betreuungsstätten höchstmögliche Sicherheit bietet. Ein Nasentest für Kinder, wäre da z. B. mal eine sinnvolle Möglichkeit. Momentan sind wir der CoV Gefahr im Kindergarten leider wehrlos ausgeliefert.

jwind
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Nasentests ja bitte

Als Elternteil wäre ich sogar bereit für diese Nasentests etwas zu bezahlen, wenn sie von irgendwo bekommen könnte. Angeblich kostet so ein Test ja keine 3 Euro? Also weniger als eine FFP2-Maske bis vor kurzem noch gekostet hat.

Ich wäre sofort bereit das für meine Kinder bezahlen. Aber wo bekommt man diese Tests zuhause?