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Politische DebattenAsylquartier Villach wird zur Hälfte belegt

Ministerium öffnet nach Ossiach auch Flüchtlingsquartier in Villach wieder. 150 Asylwerber sollen in den kommenden Tagen kommen. Die Belegung sorgt für politische Debatten.

148 Container in Villach-Langauen, die seit 2018 stillgelegt waren, sind wieder bezugsbereit © (c) Daniel Raunig
 

Die Informationen sind gering, der Unmut und die Unsicherheit groß. Das Bundesministerium für Inneres (BMI) belegt dieser Tage in Villach-Langauen ein seit 2018 stillgelegtes Flüchtlingsquartier. Bis zu 150 Personen werden erwartet und für unbestimmte Zeit in Containern untergebracht. Nach dem Verteilerzentrum in Ossiach, wo Ende März 40 Neuankünfte für Aufregung sorgten, ist es das zweite Bundesquartier in Kärnten, das aufgrund der Coronakrise wieder hochgefahren wird. „Wegen der aktuellen Lage und weil für alle Quartiere Abstandsregeln gelten, ist die zur Verfügung stehende Kapazität um etwa 25 Prozent eingeschränkt, daher waren entsprechende Maßnahmen erforderlich“, begründet das Ministerium auf Anfrage der Kleinen Zeitung.

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rahuder
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Zurück in die Heimat

Ein großer Teil der der Flüchtlinge könnte zurück in die Heimat verlegt werden, ich meine Wirtschaftsflüchtlinge. Momentan gibt es bei uns genug Menschen die arbeitslos sind, einigen geht es schlechter
als unsern Asylwerbern.Österreicher müssen Wohnung, Betriebskosten, Verpflegung, Kleider usw. selber kaufen und Taschengeld gibt es auch nicht. Unser Asylantenfreund Sascha Jabali könnte ja selbst welche aufnehmen und nicht große Töne spucken.
unsere Justitz sollte schneller arbeiten, so das der Aufendhalt
verkürzt wird.
Das schreibt ein Kärntner der echte Asywerber achtet. Unsere Eltern
sind im 2. Weltkrieg, wo alles in Schutt und Asche lag auch nicht abgehauen, sondern haben mit viel Feiß und Entbehrungen
unser Land wieder aufgebaut, das sollten wir nicht vergessen.

GeraldDobernig
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Ein Sammelsurium wirrester Gedankenverknüpfungen

Ich fange einmal unten an: Wenn jemand etwas wieder aufgebaut hat, dann NACH und nicht IM zweiten Weltkrieg. Wir haben es allerdings geschafft, da wir ja alle billig Auto fahren wollen, mit militärsichen und politischen Interventionen (direkt eingreifen, Intrigieren, Politiker stürzen,...) einen großen Teil der arabischen Welt zu destabilisieren und - solange sie unseren Interessen nützen - mordende Machthaber auf die jeweilen Throne zu setzen.
Es herrscht definitiv Gefahr vor Verfolgung, bzw. direkte Lebensgefahr für viele Menschen, die in Österreich bisher Asyl erhalten haben. Die sogenannten "Wirtschaftsflüchtlinge" sind mir persönlich auch recht. Viele davon kommen nämlich aus Ländern, in denen mit europäischen Landwirtschaftsexporten und Rohstoffimporten (wieder alles billig, billig bei uns- juhu) jegliche Lebensgrundlage nachhaltig zerstört wurde. Und das ist bekannt. Da setzen sich Menschen zu hunderten auf Schlauchboote, weil das was hinter ihnen liegt genau so den Tod bedeutet. Und was manchen meiner Landsleute traurigerweise dazu einfällt, ist es diese Menschen auch noch zu beschimpfen.
Zu diesem "Lager" in Langauen: Ich kenne KEINEN Österreicher, der dort wohnen wollen würde. Ich wünsche es auch keinem Menschen. Ich sehe nicht, wie dort jemandem etwas weg genommen werden würde.
Zum Kommentar, Jabali möge selbst Menschen aufnehmen: das ist einfach nur billige Polemik. Bitte wiederkommen, wenn Sie argumente haben.

zweigerl
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Zur Logik der Argumentation

Wohl auch ganz schön verquer argumentiert: Selbstredend haben "wir", ich vermute: die alten Kolonialmächte, zuerst die Unabhängigkeitsbestrebungen der afrikanischen und asiatischen Staaten fahrlässig ermöglicht, sodass "wir" jetzt nicht nur dafür verantwortlich sind, dass in den neuen, autonomen Staaten großteils Stammeshäuptlinge zum Zug kamen, die auf Nepotismus, Polygamie und diktatorische Gewaltausübung setzten. "Wir" im Nichtkolonisationsland Österreich haben nun auch die verdammte Pflicht, die geflüchteten Teile dieser kujonierten Bevölkerung in exponentiell wachsender Zahl aufzunehmen, um sie gefälligst für alle Zeiten zu alimentieren oder doch wenigstens ihnen gut bezahlte Jobs zur Verfügung zu stellen, auch wenn die immer rarer werden. Putin, der waffenstarrende Freund des Diktators Assad, denkt nicht daran, auch nur einen einzigen Asylwerber in sein riesiges Reich der sprudelnden Erdölfelder aufzunehmen. Er schickt stattdessen Bomben und zerstört Städte, die gefälligst von der menschenrechtsverachtenden EU wieder aufzubauen sind und nicht beispielsweise vom Menschenrechtsmusterstaat China, der alles unternimmt, um sich die Bodenschätze Afrikas unter den Nagel zu reißen.