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Verkauft

Pöckstein bleibt in Kärntner Hand

Ein derzeit noch nicht genannter Käufer für Schloss Pöckstein ist gefunden. Der neue Eigentümer ist ein Kärntner. Dieser wird das klassizistische Schloss sanieren.

© Köstinger
 

Schloss Pöckstein in Zwischenwässern wird nicht ans Ausland verkauft - soviel steht schon einmal fest. Masseverwalter Michael Ruhdorfer bestätigte gestern gegenüber der Kleinen Zeitung: "Es gibt einen Käufer." Wer genau der neue Eigentümer sein wird, will Ruhdorfer zu diesem Zeitpunkt noch nicht verraten. Jedoch: Das klassizistische Schloss, ehemals bischöfliche Residenz, bleibt in Kärntner Hand.

Wie berichtet, musste der bisherige Besitzer von Schloss Pöckstein, das Unternehmen K.B.M.P., im März dieses Jahres Konkurs anmelden. Im Mai startete offiziell der Schlossverkauf. Pöckstein wurde über Makler in Österreich und Deutschland zu einem Preis von 1,6 Millionen Euro angeboten.

Gläubigerentscheidung

Verkauft werden soll das Schloss jetzt angeblich zum Schätzwert von 800.000 Euro plus Mehrwertsteuer. Erst in den kommenden Tagen wird der Kaufvertrag unterschrieben. "Es hat in den vergangenen Monaten einige Besichtigungen gegeben. Schlussendlich waren zwei sehr reelle Interessenten dabei", sagt der Masseverwalter. Der Gläubigerausschuss hat sich nun für eines der Angebote entschieden.

Schloss Pöckstein soll vom neuen Eigentümer saniert werden. Und es soll für die Öffentlichkeit geöffnet werden, beispielsweise für Veranstaltungen wie Hochzeiten. Vonseiten der Gemeinde Straßburg meint Bürgermeister Franz Pirolt zum Verkauf: "Es ist erfreulich, dass es jetzt einen Käufer gibt."

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