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NS-Sager

FPÖ schloss Kärntner Bürgermeister aus Partei aus

Der Gurker Bürgermeister Siegfried Kampl wollte sich nicht klar vom Nationalsozialismus distanzieren. Damit hat er "in der FPÖ nichts verloren", erklärte FPÖ-Obmann Heinz-Strache.

© APA
 

Die FPÖ hat am Mittwochabend umgehend auf Interviewaussagen über den Nationalsozialismus von Siegfried Kampl, Bürgermeister der Kärntner Gemeinde Gurk, reagiert und ihn aus der Partei ausgeschlossen. "Jemand, der mit dem Nationalsozialismus liebäugelt, hat in der FPÖ nichts verloren", gab FPÖ-Obmann Heinz-Strache in einer Aussendung bekannt.

Der Kärntner FPÖ-Landesparteiobmann Christian Ragger habe dem Wunsch Straches entsprochen und Kampl wegen "Gefahr in Verzug" aus der Kärntner FPÖ ausgeschlossen. "Derartige Aussagen sind untragbar", meinte Ragger. Kampel hatte in einem Interview mit der Online-Ausgabe der "Kleinen Zeitung" etwa gemeint: "Nur von dem, was sie gemacht haben, distanziere ich mich, nicht vom Nationalsozialismus." Kampl war 2005 als damaliger BZÖ-Politiker als Bundesratspräsident vorgesehen, er stolperte aber über seine Haltung zu Wehrmachtsdeserteuren, die er als "zum Teil Kameradenmörder" bezeichnet hatte.

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