„Das Ziele ist, die Mannschaft wieder in ruhigere Gewässer zu bringen, den Weg des offenen Dialogs zu gehen und die Kameraden zu einigen“, erklärte Bürgermeister Martin Kulmer (SPÖ) bei der Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend. Am Samstag, 28. Februar, wird nämlich nach langem Hin und Her ein neuer Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr St. Veit gewählt.
Im vergangenen Dezember wurde bekannt, dass der Kommandant abfällige und nationalsozialistische Aussagen über einen Kameraden getätigt hat. Im Jänner trat der Kommandant schließlich zurück. Es folgten mehrere Krisengespräche. Die Feuerwehr wird derzeit interimistisch von Kommandanten-Stellvertreter Jürgen Kugi geführt.
Derzeit ist bekannt, dass nur eine Person zur Wahl antreten will. Heikel: Die Wahl zum Feuerwehr-Chef erfordert grundsätzlich die absolute Mehrheit, das heißt mehr als 50 Prozent der gültigen Stimmen der anwesenden Wahlberechtigten. „Sollten die 50 Prozent nicht erreicht werden, muss neu gewählt werden und die Wahl sogar neu ausgeschrieben werden“, erklärt Landesfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Friedrich Monai.
„Es wird sicher schwer, die Gräben der Vergangenheit zuzuschütten, jedoch werden wir vom Landesfeuerwehrkommando dem neuen Kommandanten mit Rat und Tat zur Seite stehen und wenn nötig, mehrere Gespräche gemeinsam mit der Kameradschaft und dem Kommando führen. Die Truppe muss wieder an einem Strang ziehen“, betont Monai.