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Kärntner Tourismusschule VillachModerner Tourismus braucht Digitalisierung

Das Hotel Rocket Rooms in Velden ist drei Jahre jung - und zeigt, wie man Digitalisierung im Hotelbusiness nutzt.

Digital denken schafft neue Chancen © adobestock/otawa, adobestock/maxpetrov
 

Die Digitalisierung lässt sich auch in der Hotellerie nicht mehr aufhalten. Daher wurde bereits bei der Planung des Hotels die digitale Infrastruktur berücksichtigt. Die erforderlichen Installationen für Smart Lock, Mobile Key, Smart TV und Smart Roomcontrol sind bereits vorhanden und können jederzeit den Wünschen und Bedürfnissen der Gäste entsprechend freigeschaltet werden.

Die Zimmer können über Direktbuchung auf der hoteleigenen Website, diverse Online-Bookingsites und per Telefon oder Mail gebucht werden. Neu und noch nicht so bekannt ist neben der Rezeption die Möglichkeit des 24-Stunden-Check-in am Terminal vor dem Hotel. Mit dem auf der Website im Vorfeld ausgefülltem Pre-Check-in-Formular erhält man beim Terminal gleich die Schlüsselkarte. Dies geht schnell und unkompliziert und entlastet nebenbei auch die Mitarbeiter.

Mittlerweile holen sich bereits knapp 90 Prozent aller Hotelgäste ihre Urlaubsanregungen auf verschiedenen Touchpoints wie Hotel-Websites, Social-Media-Profilen oder Booking-Plattformen.

Roboter: "Was wünschen Sie?"

Zur Digitalisierung gibt es bekanntlich polarisierende Meinungen. Sie bringt zweifellos viele Vorteile mit sich und erleichtert triviale Tätigkeiten, wie zum Beispiel Online-Buchungen, immens.

Doch was bedeutet die Digitalisierung für die Kundenzufriedenheit? Onlinebuchungen und -rezensionen sind ja schön und gut, aber wenn wir alle Gästekontakte durch Maschinen und Roboter ersetzen, fehlt irgendwann der persönliche Bezug.

Der Empfangsroboter Pepper begeistert Groß und Klein, doch sollten wir uns die Frage stellen, ob unser Alltag nur noch von Maschinen begleitet werden soll. Die Luxushotellerie etwa braucht Kontakte zu Gästen. Warum sollen diese ein Vermögen für Roboterbeziehungen ausgeben?

Bei uns als werdenden Touristikern und Touristikerinnen ruft die Digitalisierung ein gewisses Unbehagen hervor. Sollte es nämlich so weit kommen, dass Betriebe rundum digitalisiert werden, fragen wir uns natürlich, wofür wir uns noch zu Fachkräften im Tourismus ausbilden lassen.

Wären wir dann nicht doch vielleicht als Techniker und Technikerinnen besser dran?

Lilith Schneider, Sophie Dienesch

Daher ist eine Top-Onlinepräsenz eines Hotels ein absolutes „Must-have“, um wettbewerbs- und konkurrenzfähig zu bleiben. Immerhin mit erfolgreichem Resultat, denn mittlerweile erfolgen bereits rund 65 bis 70 Prozent aller Buchungen des Hotels Rocket Rooms digital.

Digitale Lösungen im Hotelbusiness dienen laut Geschäftsführer Andreas Hofmayer nicht nur dazu, den Arbeitsalltag zu erleichtern und Prozesse zu optimieren, sondern vor allem dazu, mehr Zeit für das Wesentliche zu schaffen - nämlich den Gast.

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