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Initiative der Osttiroler JägerSchreckgeräte als Lebensretter

Jäger haben Geräte zur Wildtier-Vergrämung angekauft und damit vielen Rehkitzen das Leben gerettet. Die Warner werden im Herbst auch im Straßenverkehr eingesetzt.

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Rehkitz im hohen Gras
Erfolgreicher Erstversuch: Jägerschaft kaufte Sender an, die Rehkitze in der Mähzeit schützen © KK/DPA
 

Wenn Rehkitze in ein Mähwerk geraten, ist das ein herzzerreißender Anblick. Rettung gibt es keine mehr. Da hilft nur noch die Erlösung mittels Gnadenschuss. Bis der Jäger vom Landwirt alarmiert und vor Ort ist, vergeht Zeit. „Es ist ein unbeschreibliches Leid, das sich da abspielt. Tagelang sucht die Geiß noch nach ihrem Jungen“, schildert Bezirksjägermeister Johann Winkler. Um diesen Szenen den Kampf anzusagen, kauften die Osttiroler Jäger heuer 25 „Rehkitz-Retter“ an.
Es sind Warngeräte, die akustische und optische Signale aussenden, um das Wild, wenn gemäht wird, von den Feldern fernzuhalten. Herzstück des Warners ist ein Mikrochip, mit dessen Hilfe Ton- und Lichtsignale in willkürlichen Zeitabständen und unterschiedlicher Signaldauer abgegeben werden. Durch das Zufallsprinzip gibt es keinen Gewöhnungseffekt an die ausgesendeten Signale. Im Umkreis von 100 Metern wird so das Wild vergrämt. Etwa zwei Tage vor dem Mähen wird das Warngerät aufgestellt.

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