Am 27. März wurde das Herzstück des neuen Umspannwerks in Matrei in Osttirol im Umspannwerk Südburgenland auf die Bahn verladen. Ein sogenannter Durchladeträger hat den 236 Tonnen schweren Transformator an seinem bisherigen Einsatzort aufgenommen. Am Freitag beginnt die Reise per Bahn, die in Oberwart im Burgenland startet und über 350 Kilometer und St. Veit an der Glan in Kärnten bis nach Osttirol führt. Am Sonntag, dem 30. März, soll der Sonderzug dann planmäßig im Umspannwerk Lienz in Nußdorf-Debant eintreffen, das an das ÖBB-Schienennetz angeschlossen ist.

Wie berichtet, laufen parallel die Vorbereitungen für die Überstellung des Transformators auf der Felbertauernstraße bis an seinen Zielort in Matrei auf Hochtouren. Auf der Transportstrecke wird es in der Nacht vom 1. bis 2. April temporär zu einer Umleitung und zu Verkehrsbeeinträchtigungen zwischen Lienz und Matrei kommen. Die Verantwortlichen sind bemüht, den Verkehr auf der gesamten Fahrtstrecke bestmöglich am Schwertransport vorbeizuleiten, um die Verkehrsbeeinträchtigungen möglichst gering zu halten.

Der Einbau des gebrauchten Transformators vervollständigt das neue 380/110-kV-Umspannwerk des österreichischen Stromnetzbetreibers Austrian Power Grid (APG), der das Werk in Matrei gemeinsam mit dem Tiroler Stromnetzbetreiber Tinetz baut. Das Umspannwerk verbindet in Zukunft das österreichweite APG-Netz mit dem regionalen Verteilernetz der Tinetz. Dadurch soll die Stromversorgung im Iseltal und in ganz Osttirol verbessert werden.