Zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer aus Osttirol nutzten ein Treffen mit Landesrätin Cornelia Hagele in der Wirtschaftskammer (WK) Lienz, um über die wirtschaftliche Zukunft der Region zu sprechen. Im Fokus standen die bevorstehenden Wirtschaftskammerwahlen am 12. und 13. März sowie die Bedeutung der MINT-Bildung im Bezirk. Die Abkürzung steht für die Unterrichts- und Studienfächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

„Die Betriebe schaffen Arbeitsplätze, treiben Innovationen voran und sichern die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region“, sagt WK-Bezirksobfrau Michaela Hysek-Unterweger, welcher die Entlastung der klein- und mittelständischen Unternehmen im Bezirk ein besonderes Anliegen ist.

Weiteres MINT-Lab in Lienz geplant

Das Land Tirol investiert 2025 150.000 Euro in den Ausbau der MINT-Bildungsregionen, um Kinder und Jugendliche frühzeitig für die Bereiche Technik und Naturwissenschaften zu begeistern. „Bildung ist unsere wichtigste Ressource. Diese Schwerpunkte helfen, jungen Talenten den Weg in technische Berufe zu erleichtern. Das ist eine essenzielle Maßnahme zur Fachkräftesicherung“, schildert Hagele.

In Tirol gibt es bereits sechs MINT-Labs, die als innovative Lernräume für praxisnahe Experimente und technische Workshops dienen. Ein weiteres MINT-Lab wird in der Tiroler Fachberufsschule in Lienz eingerichtet – mit Schwerpunkten wie Cyber-Craft, Künstlicher Intelligenz und Mixed Reality.