Fast eine dreiviertel Million Euro wurde in den vergangenen Jahren im Kolpinghaus investiert. Für WC-Anlagen, neue Fenster, moderne digitale Technik rundum und neue Gerätschaften und Einrichtung im Gastlokal wurde viel Geld in die Hand genommen. "Geld, dass nicht zur Gänze selbst erwirtschaftet wurde. Weil Einnahmen von Vermietung und Verpachtung gerade mal reichen, um die laufenden Betriebskosten zu decken und ein Heimbetrieb nur schwer kostendeckend geführt werden kann. Großzügige Unterstützung kommt von einer Stiftung aus Liechtenstein und auch auf die Zuschüsse der Stadtgemeinde Lienz ist Verlass", sagt Obmann Meinhard Pargger. Das Land Tirol hat die gesamten Investitionen bisher mit zwei Prozent (700.000 Euro) unterstützt.

Und die Sanierungsarbeiten gehen weiter: In den nächsten Wochen erfolgt die Montage des elektrischen, barrierefreien Haupteinganges, die neue Heimküche soll bis Schulbeginn fertig sein und begleitend dazu werden die Elektroinstallationen auf neue Sicherheitsstandards umgerüstet. Die Kosten dafür belaufen sich auf über 150.000 Euro.