Lesachtal, KlagenfurtAuch Lesachtaler Bergretter aus Protest zurückgetreten

2G-Regel bei Bergrettern führte zu Rücktritt des Lesachtaler Urgesteins Peter Unterluggauer. Nachdem klargestellt wurde, dass es sich dabei um keinen Ausschluss, sondern um eine Empfehlung handle, kam es zur Kehrtwende.

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Seit über 30 Jahren ist der Lesachtaler Peter Unterluggauer Bergretter. Er war schon kurz davor, auszutreten © KK/PRIVAT
 

In einem internen Schreiben informierte die Bergrettung Kärnten vergangenen Freitag ihre Mitglieder, dass bei Einsatztätigkeiten nur BergretterInnen mit gültigem 2G-Nachweis teilnehmen, beziehungsweise eingesetzt werden sollen. Das hat kärntenweit unter den Bergrettern zu großem Unmut geführt, wie am Beispiel eines Lavanttaler Bergretters, der in dessen Statement in den sozialen Medien förmlich durch die Decke ging.

Kommentare (12)
Horstreinhard
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Solche Postings auf Meta sind vereinsschädigendes Verhalten!

illyespresso
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Und genau das ist es, mit Kopfzerbrechen bereitet:

„jeder der seine Arbeit zur Verfügung stellt, selbst verantworten kann und wird, ob er getestet oder geimpft oder wie auch immer zu einem Einsatz einrückt" - NEIN! Ob der heiklen Situation in Rettungsfällen und der unmittelbaren körperlichen Nähe, darf und muss man als Verantwortlicher des "Vereins" schon seine Empfehlungen und Wünsche, wie man sich als BergretterIn verhalten soll, äußern dürfen. Man soll Ziehende nicht aufhalten und vor allem dann, wenn diese wie ein Rumpelstilzchen ihre "Empörung" offen zur Schau stellen. Man kann die Freiwilligkeit nicht hoch genug bewerten, aber man darf trotzdem solchen Menschen ins Gesicht sagen: Geh' Impfen und hör auf Dich über alles und jeden zu stellen, auch wenn Du meinst Du bist der/die Gute in dem Spiel.

jonny 123 at
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kleine zeitung

wieso ist die überschrift lesachtaler bergretter zurückgetretten wen er weiter im dienst ist.

Kleine Zeitung
2
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Antwort

Sehr geehrte(r) jonny 123 at,

wie im Artikel ersichtlich, hat er zuerst seine Arbeit niedergelegt. Aufgrund einer Veränderung der Gegebenheiten hat er sich anschließend wieder umentschieden.

silentbob79
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Gibts eigentlich nur eines dazu zu sagen

Baba und fall net ...

helmutmayr
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Vom Berg gerettet

Danach mit Corona infiziert und gestorben.

tscheleiner
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Dieser Herr ist ja nicht nur gegen das Impfen!

ein Blick auf sein FB-Profil und aufs Titelbild verrät wofür er wirklich steht: "Ade 3G!"
Er ist auch gegen Testen!
Ich lass das mal so stehen, aber mich stört es, wenn sich solche Menschen als Opfer darstellen.
An alle, die so denken wie dieser Herr Unterluggauer:
Wacht auf! Wir sind in einer Pandemie! Und die vielen Patienten in den Krankenhäusern sind keine Schauspieler!

Klgfter
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tja …..

leider is bei den meisten hopfen und malz verloren wenns dem aluhutstrudel mal verfallen sind !

leonlele
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Gerade in einer Rettungsorganisation sollten die 2G unabdingbar sein

Oder geht man schnell testen, wenn man zum Einsatz gerufen wird!? Alles andere wäre unverantwortlich!

unikum
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Ich finde es sehr bedenklich

wenn ungeimpfte Kollegen anderer Rettungsorganisationen mit dem Hinweis auf ihre Freiwilligkeit argumentieren, zumal sie in ihrem sehr fordernden Dienst große Schnittpunkte zu Feuerwehr, Alpinpolizei, Rettung und Hubschraubercrews usw. haben.
Einer meiner Ausbildner sagte völlig richtig: "Dein Eintritt beim Roten Kreuz ist freiwillig, im Dienst hast du die gleichen Pflichten wie jeder Berufliche".
Kein Bergretter käme z.B. auf die Idee, einen Sicherungsknoten nachlässiger zu machen, nur weil er freiwillig ist ...

Klgfter
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sehr richtig ….

manche verkaufen für a paar likes auf facebook halt ihre vernunft ,

da wird a impfverweigerung schnell zur heldentat hochstilisiert , mit so einem will ich nicht in ana tour hängen ……,,,

HeWa66
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Kopfschütteln

verstehe einer die Menschen.
Einer machts vor und die Herde rennt hinterher :-)
Die Ärzte und Wissenschaftler die uns über die aktuelle Situation aufklären, sind doch alles Banausen. Da glauben wir doch eher den Kommentaren in den sozialen Medien und den Verschwörungstheoretikern.
Würde gerne die Gründe gegen das Impfen erklärt bekommen.
Die Aussage "jeder der seine Arbeit zur Verfügung stellt, selbst verantworten kann und wird, ob er getestet oder geimpft oder wie auch immer zu einem Einsatz einrückt" macht mir direkt ein wenig Angst.
"wie auch immer" - was ist jetzt damit gemeint?
Soziale Medien sind dafür ein tolles Sprungbrett. Man kann sich sehr gut darstellen und präsentieren.
Wenn man möchte auch als Opfer, jeder wie er mag.
Die Rechnung für dieses Verhalten zahlen wir alle gemeinsam - ihr verantwortet selbst und zieht dadurch alle in Euer Boot - Egoismus?
Das spaltet die Gesellschaft.