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Spatenstich im HerbstIn Gmünd soll ein Eurospar gebaut werden

Die Spar-Kette sicherte sich ein Grundstück für einen 1000 Quadratmeter großen Eurospar. Die beiden Spar-Märkte werden aufgelassen.

Links angrenzend an den Billa-Markt (rechts) soll ab Herbst ein Eurospar errichtet werden © WILLI PLESCHBERGER
 

Die Sparkette ist mit Details noch zurückhaltend, bestätigt aber gegenüber der Kleinen Zeitung, dass es seitens des Unternehmens den Wunsch gibt, in Gmünd einen Eurospar zu errichten. „Die Umsetzung hängt von mehreren Faktoren ab und es sind viele Details noch nicht geklärt, zum Beispiel, wie es mit den beiden bestehenden Spar-Märkten in der Stadt weitergeht“, sagt Unternehmenssprecherin Nicole Berkmann. Bürgermeister Josef Jury (FPÖ) wird, was dieses Vorhaben betrifft, schon konkreter: „Spar hat sich das Grundstück, das sich zwischen dem Billa-Markt und der ehemaligen Rotkreuz-Ortsstelle befindet, gesichert. Geplant ist ein 1000 Quadratmeter großer Eurospar-Markt. Im Herbst sollte der Spatenstich erfolgen.“

Ein Modell, wo der Eurospar hinkommen soll. Gmünd bekommt, wenn der Spar in der Unteren Vorstadt abgerissen wird, eine neue Stadteinfahrt Foto © WILLI PLESCHBERGER

Im Gemeinderat wurde ein entsprechender Flächenwidmungs- und Bebauungsplan einstimmig beschlossen. Dieser inkludiert die Neugestaltung der Stadteinfahrt. Dafür wurde eine Studie in Auftrag gegeben. Jury: „Die Stadteinfahrt wird weiter südlich verlagert, dort wo sich derzeit die Parkplätze des Spark-Marktes in der Unteren Vorstadt befinden. Die Besucher erhalten dadurch gleich einen schöneren Blick auf den Stadtturm und das Stadtensemble.“ Die EKZ-1-Widmung, die Spar für den Bau des Eurospars benötigt, sei laut Jury nur noch eine Formsache und werde von der Abteilung Raumordnung des Landes bearbeitet.

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ErichGolger
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Kärnten hat jetzt schon die größte Verkaufsfläche pro Einwohner


Damit es dem Handel gut geht...

Österreich ist mit 1,7m² EU-weit Spitzreiter bei der Verkaufsfläche je Einwohner. Kärnten übertrifft diesen Wert mit nahezu 2m² bereits bei weitem.

Wann wird hier endlich ein Umdenken zugunsten der Menschen stattfinden? Globalisierung und Wirtschaftswachstum sollten zugunsten der Nachhaltigkeit hinterfragt werden.

Als Beispiel: 85% der Erzeugnisse der weltweiten Bekleidungsindustrie landen jährlich auf dem Müll. Dem Gemüse geht es nicht viel besser...

Hingeschaut18
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Der freiheitliche Bürgermeister Jury hat schon Recht in seiner Weisheit: Ein neuer riesiger Einkaufstempel mit vielen asphaltierten Parkplätzen ist keine Flächenversiegelung und kein Bodenverbrauch. Schließlich ist, so betrachtet, die ganze Welt eine einzige Baulücke - die es zu schließen gilt. Und schließlich muss Kärnten ja seine Poleposition in Sachen Bodenverbrauch in ganz Österreich verteidigen. (Und Österreich ... ist trauriger Europameister darin.)