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SpittalWidmung für neue Siedlung beschlossen

Trotz seitenlanger Einwendung von Anrainern der Ebnerwiese in Spittal wurden im Gemeinderat die Weichen für neue Siedlung gestellt.

Angrenzend an diese Siedlung auf der Ebnerwiese soll eine weitere mit bis zu 52 Häusern errichtet werden © CLAUDIA LUX
 

Die Einwendungen, welche Bewohner der Ebnerwiese im Spittaler Rathaus einbrachten, sind 15 Seiten lang. Gegenstand ihrer Kritik, Befürchtungen und Bedenken war der integrierte Flächenwidmungs- und Bebauungsplan „Ebnerwiese“, dessen positiver Beschluss die Voraussetzung für die vom Projektwerber „DPFG 8“ geplante Errichtung einer neuen Siedlung ist. Die Anrainer formierten sich bereits vor einem Jahr zur Bürgerinitiative „Ebnerwiese“, weil ihnen die vom Projektwerber präsentierte Zufahrt in die neue Siedlung als völlig ungeeignet erschien.

Grün markiert ist die Baustellenzufahrt, die während der Bauzeit in Betrieb gehen soll. Rosa markiert ist die Einbahn-Ringlösung, gegen die sich Anrainer aber wehren Foto © RIE-PRESS

Rund 150 Personen unterschrieben die Forderung, wonach die Zu- und Abfahrt für das Bauprojekt über die L 10 Trebesinger Landesstraße und nicht über das dicht verbaute Siedlungsgebiet erfolgen soll. Die Umwidmung, die bereits vor einem Jahr beschlossen werden sollte, aber von den Mandataren mehrheitlich abgesetzt wurde, kam nun Dienstagabend wieder auf die Tagesordnung. Mit einer knappen Mehrheit von 18 zu 13 Stimmen kann das Widmungsverfahren für das rund 21 Hektar große Grundstück gestartet werden. Vertreter der Bürgerinitiative erschienen in der Sitzung zahlreich. Aufgrund der Covid-19-Schutzbestimmungen mussten einige von ihnen, die über Lautsprecher übertragene Sitzung im Foyer des Stadtsaales mitverfolgen, denn dieser ist laut Bürgermeister Gerhard Pirih (SPÖ) nur für 50 Personen zugelassen.

Kommentare (2)
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joschi41
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Hl. Florian

Es ist das Spiel wie immer: Die die schon schön wohnen wollen nicht dass ihre Idylle durch neu hinzu kommende Nachbarn beeinträchtigt wird.

ErichGolger
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Falsch!

Die Verantwortlichen weigern sich, bei Siedlungserweiterungen die erforderliche Erweiterung der notwendigen Infrastruktur zu berücksichtigen.

Ein Verkehrsplaner der TU Wien macht eine Studie für das Verkehrsgeschehen am Fratres? Herr Eder sollte sich bessere Ausreden einfallen lassen!