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NachrufIn Gmünd trauert man um anerkannten Physiker

Der verstorbene Gerhard Kohlmayr (90) arbeitete auch beim Apollo-Raumfahrtsprogramm der US Air Force mit.

Der anerkannte Physiker Gerhard Kohlmayr ist in Gmünd verstorben © CARMEN HELLER
 

Am Mittwoch fand Gerhard Kohlmayr auf dem Friedhof in Gmünd seine letzte Ruhestätte. Der promovierte Physiker, der aus einer Gastwirtsfamilie in Gmünd stammte, verstarb am 20. April an den Folgen eines Sturzes. Gerhard, ein Sohn von Anni und Franz Kohlmayr, wurde 1930 in Klagenfurt geboren und begann 1948 das Studium der Elektrotechnik in Graz.

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Gerhard Kohlmayr, der seine letzten Lebensjahre in Gmünd verbrachte, verstarb am 20. April © KK/PRIVAT

Auf den begabten Studenten wurde bald die amerikanische Fulbright Organisation aufmerksam, und ab 1953 studierte und unterrichtete er an der Stanford University. Es folgte ein Aufenthalt an der Technischen Universität Darmstadt. Zurück in Graz promovierte er bei Ernst Ledinegg mit dem Dissertations-Thema „Zur Theorie eines Kernreaktors“. Nach einem Angebot der Luftstreitkraft US Air Force wirkte er beim Triebwerkshersteller Pratt & Whitney in Hartford. Dort arbeitete er zur Thermodynamik beim Apollo-Raumfahrtprogramm. Von der technischen verlagerte sich sein Interesse auf die theoretische Physik und schließlich auf die theoretischen Grundlagen der Mathematik, das Herzensanliegen seines Lebensabends.

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